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Studenten forschen in Wanfried und starten Umfrage

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Von: Theresa Lippe

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Mitglieder des Arbeitskreises Digitalisierung der Stadt Wanfried (von links) Daniela Henrichs, Christoph Braun, Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Christoph Hoffmann sowie Christopher Julian Kern und Florian Wetterling.
Mitglieder des Arbeitskreises Digitalisierung der Stadt Wanfried (von links) Daniela Henrichs, Christoph Braun, Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Christoph Hoffmann sowie Christopher Julian Kern und Florian Wetterling. © Privat

Fernuniversität Hagen untersucht die digitale Verwaltung der Stadt

Wanfried – Mit der „Studie zur Akzeptanz und Inklusion durch kommunale E-Government-Serviceleistungen in Wanfried“, so der offizielle Titel, will ein Forscherteam der Fernuniversität in Hagen untersuchen, wie es um die digitale Verwaltung in Wanfried bestellt ist. Die Studie soll mithilfe eines Fragebogens, der online oder in Papierform ausgefüllt werden kann, unter aktiver Mitwirkung der Wanfrieder Bevölkerung umgesetzt werden. Das wurde nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

„Das Forscherteam der Fernuniversität in Hagen hat sich als Ziel eine Rückmeldung von insgesamt 250 Fragebögen gesetzt. Das können wir nur gemeinsam mit der Unterstützung der Wanfrieder Bürgerinnen und Bürger erreichen. Jeder Mitbürger ist herzlich eingeladen sich an der Studie durch das Ausfüllen des Fragebogens zu beteiligen und so unsere bürger- und dienstleistungsorientierte Verwaltung noch besser zu machen. Das geht am besten per Teilnahme über den Online-Fragebogen“, sagt Bürgermeister Wilhelm Gebhard.

Der Fragebogen

Das Ausfüllen des Fragebogens nehme zirka 15 Minuten in Anspruch. Er gliedert sich in Fragen zur Website der Stadt Wanfried, Fragen zu den Onlinedienstleistungen der Stadt Wanfried und allgemeinen demografischen Fragen. Der Fragebogen wird pseudonymisiert ausgefüllt, damit personenbezogene Daten nicht identifiziert werden können.

Weiter heißt es: „In der gedruckten Fassung ist eine unterschriebene mit eigenen Namen versehen Datenschutzerklärung auszufüllen, die jedoch getrennt vom Fragebogen unter Wahrung des Datenschutzes erfasst wird.“ Eine Zuordnung von Name und Antworten auf den Fragebogen sei nicht möglich. Online werde diese Datenschutzerklärung ohne Angabe des Namens mit einem Klick bestätigt. „Durch die Beantwortung des Fragebogens für die Studie erhoffen wir uns auch ein ehrliches Feedback über unsere Arbeit. In den letzten Monaten haben sich die Mitarbeiter der Verwaltung intensiv mit der Verwaltungsdigitalisierung befasst. Durch die Ergebnisse der Studie können wir noch besser verstehen, wo den Bürgerinnen und Bürgern der Schuh drückt und danach handeln“, erklärt Bürgermeister Gebhard.

Die Studie

„Mithilfe der Studie wollen wir unsere Dienstleistungen und unser Informationsangebot weiter verbessern. Die Auswertung der Studienergebnisse soll sich unter anderem positiv auf die Website der Stadt Wanfried auswirken.

Nach Abschluss der Studie werden die Ergebnisse auch der Öffentlichkeit vorgestellt und auf der Website der Stadt Wanfried veröffentlicht“, sagt Verwaltungsleiter Christoph Hoffmann, der das Projekt mit der Fern-Universität Hagen im Rahmen der OZG Modellkommune Wanfried initiiert hat.

Die Forschenden der FernUniversität in Hagen sind Dr. Markus Nöltner, Lukas Florian Bossler, M.Sc., Christopher Julian Kern, M.Sc., Sophie Kniepkamp, M.A., und Florian Wetterling, M.A., LL.B. unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Julia Krönung am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Gestaltung soziotechnischer Informationssysteme.

Sie befassen sich mit Fragen zur Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.  (red/tli)

>>> HIER kommen Sie auf die Website für die Studie zur Akzeptanz und Inklusion durch kommunale E-Government-Serviceleistungen in Wanfried.

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