Mobilfunkausbau in Ringgau

Telekom baut in Röhrda Mobilfunk aus: Start ist in sechs Wochen

So wird´s gemacht: Dieser Mobilfunkmast wurde im Frühjahr dieses Jahres bei Meinhard-Hitzelrode aufgestellt und wird in Kürze ans Netz gehen.
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So wird´s gemacht: Dieser Mobilfunkmast wurde im Frühjahr dieses Jahres bei Meinhard-Hitzelrode aufgestellt und wird in Kürze ans Netz gehen.

Wo es früher noch Funklöcher gab, soll nun das Mobilfunknetz ausgebaut werden: Die Telekom baut in Ringgau-Röhrda einen Sendemasten.

Röhrda – Der Ausbau des Mobilfunknetzes in der Gemeinde Ringgau schreitet voran. In etwa sechs Wochen wird die Deutsche Telekom nun auch mit dem Bau eines Sendemasten in Röhrda beginnen. Das teilte Ringgaus Bürgermeister Mario Hartmann jetzt mit.

Der Standort des Sendemastes befindet sich oberhalb des Friedhofes in Röhrda auf einer privaten Fläche. Die Bauarbeiten sollen bis April kommenden Jahres abgeschlossen sein. Wann der Mast der Telekom dann tatsächlich ans Netz geht, stehe bisher aber noch nicht konkret fest.

Auch in Netra baute die Telekom einen Mast. Den hatte die Kommune im vorigen Jahr praktisch bei einer deutschlandweiten Aktion „Wir jagen Funklöcher“ des Unternehmens gewonnen, nachdem sie sich bei dem Projekt beworben hatte. Dieser Mast, mit dem Netra mobilfunktechnisch versorgt wird, befindet sich oberhalb der Ortslage Netra. Auch um diesen Standort war gerungen worden, letztendlich hatte die Gemeinde dem Vorhaben aber im August vorigen Jahres zugestimmt.

Zuvor hatte die Telekom zu Beginn dieses Jahres die drei Sendeantennen auf dem Kirchturm in Datterode in Betrieb genommen – ein Vorhaben, das in dem Ringgauer Ortsteil auch auf Widerstand der nahen Anwohner des Kirchturmes gestoßen war.

Aber auch am äußeren Rand der Gemeinde, im Ortsteil Lüderbach, geht der Ausbau voran. Dort will Vodafone einen Sendemast bauen und damit nicht nur den Ort, sondern auch die Bundesstraße 7 Richtung Eisenach mobilfunktechnisch versorgen. Im Werra-Meißner-Kreis gibt es in Sachen Mobilfunk noch einiges zu tun: Weiße Flecken gibt es insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung.

„Die geplanten Baumaßnahmen dienen dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen“, erklärt ein Sprecher des Vodafone-Konzerns. Das Ziel sei es nun, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Um den Landkreis in die digitale Zukunft zu führen, habe Vodafone ganz aktuell an nahezu allen LTE-Stationen die Technologie LTE 800 aktiviert.

Von Stefanie Salzmann

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