Tellurium veranschaulicht Bahnen von Mond und Erde

Freuen sich über das neu angeschaffte Tellurium an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau: Sammlungsleiter Uwe Tomaselli (von links) und Burkhard Wieders (Schulleiter), Bernd Quittkat (vierter von links), Uwe Schmidt (vordere Reihe rechts) und Frank Heinemann (rechts dahinter / alle Lions Club). Das Modell bedient Kathrin Förster von der Klasse 9e. Foto: Röß

Hessisch Lichtenau. Den Lauf von Erde und Mond um die Sonne können die Jugendlichen an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau jetzt anschaulich im Physikraum verfolgen.

Der Lions Club der Lossestadt hat nämlich die Anschaffung eines Telluriums (lateinisch tellus: Erde) ermöglicht. Nicht nur die Klasse 9e wartete gleich am ersten Tag nach den Herbstferien gespannt darauf, nachmittags im Physikunterricht bei Uwe Tomaselli das neue Tellurium einzuweihen. Auch Uwe Schmidt, Frank Heinemann und Bernd Quittkat vom Lions Club der Lossestadt sowie Schulleiter Burkhard Wieders waren beim ersten Einsatz des Modells an der Schule dabei.

So eindrucksvoll das Tafelbild der Sonnenfinsternis von Physiklehrer Tomaselli auch war, das Tellurium mit seinen Möglichkeiten, jede Konstellation von Erde und Mond zur Sonne nachzubilden, stellte die Zeichnung in den Schatten. So konnte er den Jugendlichen wie auch Wieders und den Mitgliedern des Lions Clubs am Modell nicht nur die Sonnenfinsternis anschaulich zeigen, sondern nach veränderter Position der Planeten auch eine Mondfinsternis.

Das Tellurium ist so konstruiert, dass Erd- und Mondmodell am Ende eines Tragarms montiert sind. Halt hat der Tragarm an dem Drehgelenk eines Sockels, auf dem sich das Sonnenmodell mit kleiner Lichtquelle befindet. Wird der Stab per Hand bewegt, rotiert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne um die eigene Achse, setzt sich der Mond auf seiner Umlaufbahn um die Erde in Bewegung.

Als Sammlungsleiter des Fachbereichs Physik in der Mittelstufe der Freiherr-vom-Stein-Schule hatte sich Uwe Tomaselli vor einem Jahr an den Lions Club gewandt mit der Bitte, die Anschaffung des 500 Euro teuren Planetenmodells zu unterstützen. Die Zustimmung kam zwar schon im Frühjahr 2015, wegen der großen Nachfrage wurde das handgefertigte Modell aber erst jetzt geliefert. (zlr)

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