Ein Lächeln für rücksichtsvolle Fahrer

Tempomessanlage in drei Orten im Werra-Meißner-Kreis installiert

Hier fährt ein rücksichtsvoller Autofahrer: Thomas Eckardt (von links), Frank Hix, Doreen Cortis, Thomas Mäurer, Rolf Schäfer, fünf Kinder und Pfarrer Thomas Schanze freuen sich über die Tempomessanlage am Allendorfer Kindergarten.
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Hier fährt ein rücksichtsvoller Autofahrer: Thomas Eckardt (von links), Frank Hix, Doreen Cortis, Thomas Mäurer, Rolf Schäfer, fünf Kinder und Pfarrer Thomas Schanze freuen sich über die Tempomessanlage am Allendorfer Kindergarten.

Mit einem Lächeln belohnt werden Autofahrer, die in sensiblen Verkehrsbereichen den Fuß vom Gaspedal nehmen. Für sie leuchtet auf einem Display ein Smiley auf, wie jetzt auch in der scharfen Kurve vor dem Kindergarten der evangelischen Kirchengemeinde St. Crucis in Bad Sooden-Allendorf.

Bad Sooden-Allendorf/Sontra/Weißenborn – Drei solcher Tempomessanlagen übergab am Dienstag in der Kurstadt der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Werra-Meißner, Rolf Schäfer, an Bürgermeister Frank Hix und dessen Amtskollegen aus Sontra und Weißenborn, Thomas Eckardt und Thomas Mäurer. Während Letzterer den künftigen Standort des Gerätes mit der „Zwergenstube auf dem Mattsberg“ bereits ausgewählt hat, steht der Ort in der Kupferstadt noch nicht fest. Auf jeden Fall auch vor einem Kindergarten, berichtete Eckardt.

„Das finde ich gut. Manche Autofahrer brettern hier richtig durch“, berichtet Kita-Leiterin Doreen Cortis über die enge und steil ansteigende Steinstraße, die in Allendorf unmittelbar am Kindergarten vorbeiführt und auf der ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern gilt. Sie war mit fünf ihrer Schützlinge zum Ortstermin gekommen und verspricht sich nun mehr Rücksichtnahme auf die Kinder. Mehr als 2000 Euro kostet so eine Anlage, für die das Land Hessen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit seit 2017 jährlich 50 000 Euro investiert hat. Jeweils 25 000 Euro steuerte der ADAC bei. Damit wurden pro Jahr 48 solcher Anlagen finanziert, kreisweit insgesamt zehn.

Weil sich der Automobilclub inzwischen von diesem Programm verabschiedet habe, läuft es laut Schäfer zum Jahresende aus. Nach seinen Angaben waren alle 426 hessischen Kommunen auf die Aktion aufmerksam gemacht worden. 290 Kommunen hätten sich daraufhin um ein solches sogenanntes Dialog-Display bemüht.  (zcc)

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