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Ten Sing: Jugendliche interpretieren Goethes „Faust“ neu

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Möchte das Publikum mit Gesang, Tanz und Theaterspiel begeistern: Die Ten-Sing-Gruppe Eschwege.
Möchte das Publikum mit Gesang, Tanz und Theaterspiel begeistern: Die Ten-Sing-Gruppe Eschwege. © Marius Gogolla

Ein Theaterstück der besonderen Art erwartet die Zuschauer am Samstag in der Stadthalle in Eschwege. Die Jugendgruppe Ten Sing aus Eschwege kehrt wieder auf die Bühne zurück.

Eschwege – Mit ihrer Show „Ten Sing ist wie Faust – hat nichts mit Kampfsport zu tun“ möchten sie das Publikum mit Gesang, Tanz und Theaterspiel begeistern.

In dem Stück wird die Geschichte von Faust, geschrieben von Johann Wolfgang von Goethe, auf neue, erfrischende Art inszeniert und von den Jugendlichen musikalisch und tänzerisch begleitet. Mit Humor und Kreativität interpretieren die Mitglieder von Ten Sing ihre eigene Version eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur. „Das ist unser Highlight im Jahr“, sagt Marc Dobat, der die Ten-Sing-Gruppe Eschwege im Jahr 1995 gründete. „Auf diesen Auftritt arbeiten die Jugendlichen hin und freuen sich schon sehr darauf, das Publikum zu begeistern.“

Ten Sing steht für „Teenagers singing“ und kommt ursprünglich aus Norwegen. Es ist ein Konzept, welches Jugendlichen ermöglichen soll, sich kreativ zu entfalten. Dabei geht es um Gesang, Tanz und Theater. Es wurde Ende der 1960er-Jahre entwickelt und etablierte sich Mitte der 1980er-Jahre auch in Deutschland. Die Ten-Sing-Gruppe in Eschwege zählt rund 40 junge Menschen zwischen 13 und 20 Jahren, die sich kreativ einbringen.

Die komplette Darstellung – von dem Inhalt des Theaterstückes über die Musik bis hin zum Bühnenbild – entwickeln die Mitglieder von Ten Sing eigenständig. Der Chor ist dabei das zentrale Element, dieser wird von einer Band begleitet sowie durch die Theater- und Tanzgruppe unterstützt. Eigene Techniker kümmern sich darum, dass die Show mit Ton- und Lichteffekten abgerundet wird. „Der Spaß liegt ganz klar im Fokus“, so Dobat.

Los geht es am Samstag, 11. Juni, um 20 Uhr in der Stadthalle in Eschwege. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Um die Kosten zu decken, wird um eine kleine Spende gebeten. (Marius Gogolla)

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