Transition-Haus als Treff für alle Generationen

Aktivitäten den Räumen zuordnen: Das Planungsteam von Transition Town, Andrea Machmüller (von links), Vasco Oliveira, Farid Melko, Gualter Baptista, Melanie Schiefele mit Mara, Suna und Levinia, Silvia Hable, Hans Spinn und Hugo Zina hat die Aufgabe, über 150 Ideen und Vorschläge zu selektieren und die Angebote sinnvoll auf zehn Räume zu verteilen. Foto: Neugebauer

Witzenhausen. Über 150 Vorschläge zur Nutzung des Transition-Hauses in der Brückenstraße sind bis Mittwoch von Witzenhäusern während der Hausplanungswoche unter dem Motto „10 Räume - 100 Ideen“, eingegangen.

„Nun gilt es, die Ideen und Vorschläge zu selektieren, zu klassifizieren und sinnvoll auf die einzelnen Räume aufzuteilen“, sagte Gualter Baptista, der sich an der Auswertung aktiv beteiligte. Bis Freitag soll das Grundkonzept stehen, ehe in der nächsten Woche die Vollversammlung des Vereins Transition Town endgültig über die Nutzung entscheidet. Danach sollen die Räume dem Bedarf entsprechend hergerichtet werden.

Transition Town hat das Gebäude in der Brückenstraße komplett gemietet und will hier einen Treffpunkt aller Generationen von Null bis 80 Jahren einrichten, in dem zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Aktivitäten angeboten werden sollen. „Ohne der Auswertung vorgreifen zu wollen, liegen nach erstem Überblick Brettspiel- und Erzählabende sowie Aktivitäten zu Yoga und Massage hoch im Kurs“, sagte Silvia Hable vom Planungsteam.

„Basteln, Werkeln, Handarbeiten, Tauschbörse sowie alles was mit Ernten und Verwerten zu tun hat, könnte ebenfalls ein regelmäßiges Angebot in einem der Räume des Mehrgenerationenhauses werden“, führte sie weiter aus. Sie ist froh, dass sie nun endlich loslegen können, um das Mehrgenerationenhaus mit Leben zu erfüllen. Finanziert werden Haus und Aktivitäten aus Spenden, einem Förderkreis sowie aus Mitteln der Europäischen Union, die für bestimmte Projekte Geld zur Verfügung stellt.

Kinder machten Flohmarkt

„Die Idee um das Mehrgenerationenhaus hat bereits eine gute Eigendynamik entwickelt“, sagte Baptista mit Stolz und erzählte von Kindern, die eine Kiste aus dem Transition-Haus ausgeliehen hatten, um davor einen Flohmarkt aufzubauen. Sie verkauften dort Dinge, die sie nicht mehr benötigten und spendeten ihre Einnahme für die Einrichtung des Mehrgenerationenhauses.

Bereits jetzt nehmen die Witzenhäuser im Laden von Transition Town, das für eine Stadt im Wandel steht, regelmäßige Angebote wahr. Jeden Dienstagnachmittag gibt es das Mehrgenerationencafé, wo Groß und Klein gemeinsam basteln und bei Kaffee und Tee gemütlich plauschen können.

Fest geplant für das Winterhalbjahr sind kostenpflichtige Deutschkurse in drei verschiedenen Einstiegsstufen sowie ein Erzählnachmittag, wo Witzenhäuser Senioren von ihren Kindheitserlebnisse zu Weihnachten erzählen sollen. Am Dienstag, 10. Dezember, soll es einen Werkzeugnachmittag geben, an dem ein Schlosser erläutert, wie man Werkzeuge repariert und winterfest macht.

Info: http://ttwitzenhausen.de/projekte/transition-haus/programm.html

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