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Tuckern mit Tiefgang: Schlepperwallfahrt für den Frieden durch die Herleshäuser Flur

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Von: Emily Spanel

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Ein Bild aus dem Archiv: Vor der Coronapandemie fand die Schlepperwallfahrt in und um Herleshausen im Jahresturnus statt. Archiv
Ein Bild aus dem Archiv: Vor der Coronapandemie fand die Schlepperwallfahrt in und um Herleshausen im Jahresturnus statt. Archiv © Marvin Heinz

Herleshausen – Glaube, Natur und Landtechnik – ja, das passt ganz hervorragend zusammen. Das beweist der Herleshäuser Männertreff um Pfarrer i. R. Dr. Manfred Gerland, der für Sonntag, 29. Mai, wieder zu einer Schlepperwallfahrt durch den Südringgau einlädt.

„Wir wollen unterwegs sein und den Blick nach außen mit dem Blick nach innen in Einklang bringen“, erklärt Mitorganisator Mathias Baum. „Dabei können wir die Natur genießen und die segensreichen Felder, die uns ernähren, wahrnehmen.“

Dass der Weg von der Saat zur Ente gefährdet sein könne, werde uns aufgezeigt, sobald der Regen ausbleibe oder die Getreidefelder durch Krieg zerstört werden – so wie derzeit in der Ukraine, der Kornkammer Europas. „Die prachtvolle Natur im Mai ruft uns zu: Habt Mut, ohne übermütig zu sein. Habt Ehrfurcht, ohne in Furcht zu verfallen. All unsere Demut und Freude wollen wir am letzten Sonntag im Mai, dem Wachstumsmonat, zum Ausdruck bringen, wenn der Pfarrer die Felder segnet und der Schleppertross sich durch die Flur bewegen wird“, erklärt Mathias Baum.

Die Wallfahrt beginnt um 10 Uhr in der Lauchröder Allee, in der die Schlepper sich aufstellen. Die neue, etwas verkürzte Route führt durch die Werraaue zum Storchenpaar Margot und Milchling im Margot-von-Schutzbar-Stift, dann weiter über die Lenne, zurück zum St. Elisabeth und endet auf dem Festplatz vor der TSV-Halle.

Wallfahrtsgottesdienst auf dem Festplatz

Der Posaunenchor wird dabei sein, unterwegs an ausgesuchten Plätzen einige Choräle spielen und natürlich den Wallfahrtsgottesdienst um 12.30 Uhr auf dem Festplatz vor der TSV-Halle musikalisch gestalten. Hierzu sind auch die Nicht-Wallfahrer herzlich eingeladen. Die Kollekte an diesem Sonntag ist bestimmt für die Ukraine. Für den baldigen Frieden dort soll gebetet werden. Im Anschluss bleibt Raum für Gespräche, Getränke und Gegrilltes. Eine Anmeldung zur Schlepperwallfahrt ist nicht nötig.  esp

Weitere Fragen beantwortet Mathias Baum unter Telefon 0 56 54/7 87.  

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