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Über 400 Geburten gab es bisher im Werra-Meißner-Kreis

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Ein gewindeltes Baby liegt auf dem Bauch, den Kopf von der Kamera abgewendet.
Seit 2020 gibt es jährlich mehr als 400 Neugeborene im Kreis. (Symbolbild) © Friso Gentsch/dpa

410 Geburten hat das Klinikum Werra-Meißner bis zum Dienstag, 20. Dezember, verzeichnet. Damit liegt die Geburtenzahl ebenso wie in den beiden Vorjahren mit 425 im Jahr 2021 und 401 bis zum Jahresende 2020 bereits über 400.

Werra-Meißner – Zuvor sei die Zahl teilweise deutlich niedriger gewesen. Das teilt Florian Künemund, Leiter Unternehmenskommunikation, mit. Beim Eschweger Standesamt beurkundet wurden laut Scarlett Grebestein, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisstadt Eschwege, bis zum 20. Dezember 411 Geburten.

Hier zeichnet sich eine Veränderung bei den Namen ab, die am häufigsten vergeben wurden. Siebenmal wurde der Name Lina und sechsmal der Name Paul vergeben. Während Mila, Marie und Sophie sowie Leon, Milan und Finn im Jahr 2021 noch am beliebtesten gewesen seien, teilen sich Emilia und Mia nun den zweiten Platz.

Vergeben wurden sie beim Eschweger Standesamt jeweils fünfmal. Ebenfalls fünf Babys erhielten den Namen Samuel. Dicht gefolgt wird der Jungenname von Elias, den vier Babys erhielten.

Meistens nur ein Vorname vergeben

Die meisten der 411 Kinder haben einen Vornamen bekommen. Diesen 316 Kindern stehen 86 mit zwei, sieben Kinder mit drei und zwei mit mehr als drei Vornamen gegenüber.

Über die Arbeit in der Abteilung Geburtshilfe/Gynäkologie seit Beginn der Coronapandemie sagt Dr. Christine Seitz, leitende Oberärztin der Station: „Erfreulicherweise konnten wir in Zeiten von Corona durch entsprechendes Handling von Unterbringung und Personaleinsatz, Kontrollen und Besuchsmanagement Härten für die jungen Eltern wie Verbote von Vätern im Kreißsaal oder im Familienzimmer vermeiden.“

Sie und die weiteren Mitarbeitenden gehen davon aus, dass auch das zur positiven Entwicklung beitrage.

Auf Wünsche und Bedürfnisse der Schwangeren eingehen

Man habe stets die geburtshilflichen Leitlinien im Hinterkopf. Dabei versuche die Station allerdings, vor diesem Rahmen mit größtmöglicher Individualität auf die Wünsche und Bedürfnisse der Schwangeren und auch ihrer Partner einzugehen.

„Auch im Bereich der Frühwochenbettbetreuung ist es unser Anspruch, den Eltern die größtmögliche Unterstützung zuteilwerden zu lassen“, erklärt Dr. Christine Seitz.

Mit Blick auf die bisher 410 Geburten sagt sie: „Wir freuen uns sehr, dass unsere familienorientierte geburtshilfliche Arbeit mit diesem Zuspruch der werdenden Eltern belohnt wird.“

Von Eden Sophie Rimbach

So viele Geburten gab es in den Kommunen

Auf Anfrage haben zwölf Städte und Gemeinden mitgeteilt, wie viele Neuankömmlinge es bisher in 2022 gab. Mit 140 Babys ist Eschwege Spitzenreiter. Dicht gefolgt von Witzenhausen (112) und Hessisch Lichtenau (108, davon 4 Hausgeburten). Es folgen Sontra mit 57 und Großalmerode mit 41 Babys. In Wanfried sei die Zahl seit 2016 mit 32 Babys recht konstant. Es folgen Meißner (26), Ringgau (21), Herleshausen (18), Neu-Eichenberg (13), Berkatal (9) und Weißenborn (4).

(esr)

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