40 Fußgruppen nahmen teil

Umzug krönt die Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf

Märchenfiguren. Die böse Hexe jagte Hänsel und Gretel durch den Ort Bad Sooden und direkt durch das Söder Tor.

Bad Sooden-Allendorf. Mit einem großen Umzug ging am Sonntag die Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf zu Ende.

Ganz besonders märchenhaft wurde es am Sonntagnachmittag beim großen Festumzug in Bad Sooden. Alles, was in der Welt der Fabeln und Sagen Rang und Namen hat, war vertreten. Über 40 Fußgruppen nahmen an dem Festumzug anlässlich der 21. Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf teil. Hunderte von Zuschauern säumten die Straßen und freuten sich über Prinzessinnen, Königinnen, Ritter, Burgfräuleins, Hexen und Zauberer. Musikalisch begleitet wurde der Zug von dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Sooden-Allendorf sowie dem Duderstädter Spielmanns- und Musikzug. Von der Saline aus ging es durch die ganze Altstadt, durch den Kurpark, zurück zum Söder Tor und zum Abschluss trafen sich alle Märchenfiguren auf der Bühne im Park. Es flogen Süßigkeiten in die Menge, die Märchenfiguren verteilten Autogrammkarten und stellten sich für Fotos zur Verfügung.

Rund um den Festzug gab es die Möglichkeit auf dem Riesentrampolin zu hüpfen, in großen Bällen durchs Wasser zu toben, auf dem Kinderkarussell Runden zu drehen und auf der elektrischen Ponykutsche zu fahren. Ein gelungener Abschluss der märchenhaften Märchenwoche. Tolle Stimmung herrschte auch schon am Samstagabend im Kurpark, wo David Friedrich und sein Team die Besucher der Märchenwoche mit einer eindrucksvollen Seifenblasen-Show verzauberten.

Abschluss der Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf

Nachdem tagsüber ein kräftiger Wind geweht und die Veranstaltung dadurch auf der Kippe gestanden hatte, herrschten abends geradezu optimale Bedingungen. Dass sich sogar die Abendsonne blicken ließ, sorgte dafür, dass sich mehrere hundert Zuschauer die erstmals ins Märchenwochen-Programm aufgenommene Show nicht entgehen lassen wollte - darunter auch viele Kinder. Und gerade die hatten ihren Spaß. Während die Erwachsenen die teilweise meterlangen Seifenblasen bestaunten und die stimmungsvolle Hintergrundmusik genossen, versuchten die jüngeren Besucher, die Blasen einzuholen und zum Platzen zu bringen.

„Genau das wollen wir mit unserer Show auch erreichen“, zeigte sich David Friedrich schon nach wenigen Minuten zufrieden mit der Resonanz und der Reaktion seines Publikums. (zwh/per)

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