Reichensachsen: Rigolenkörper sollen im Neubaugebiet  Überflutung verhindern

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Begutachten die Rigolen, die unterirdisch eingebaut werden und als Regenrückhaltesystem dienen: (von links) Matthias Gier, Andreas Schulz, Bürgermeister Jochen Kistner, der Diplom-Ingenieur Helmut Rother und Klaus Wiegand, Geschäftsführer bei Küllmer Bau. 

Reichensachsen. Es ist ein besonderes Verfahren, das der Regenwasserrückhaltung dient: das Einsetzen von sogenannten Rigolenkörpern. Die kommen auch im Neubaugebiet „Am Tannenbaum“ in Reichensachsen zum Einsatz, wovon sich Wehretals Bürgermeister Jochen Kistner jetzt ein Bild gemacht hat.

Eingesetzt werden die großen Kunststoffkörbe unter der Erde an den drei Straßenenden, die tiefer liegen als der Einfahrtsbereich in das Neubaugebiet. Kommt es zu lang anhaltendem oder auch Starkregen, läuft das Wasser über Rinnensysteme oberhalb der Erde in die drei unterirdischen Körbe, die zwischen 36 und 56 Kubikmeter Wasser fassen können, hinein. Aus diesen wird das Wasser dann langsam in die Gräben abgegeben – so sollen Überflutungen verhindert werden. „Eine Folie um die Rigolenkörper sorgt zudem dafür, dass die Körbe auch wirklich wasserdicht sind“, erklärt der Diplom-Ingenieur Helmut Rother vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Abterode. Und da die Rigolen unterirdisch eingebaut werden würden, bedarf es auch keines zusätzlichen Platzes.

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