Vereine haben neues Konzept für Tennishalle in Bad Sooden-Allendorf entwickelt

Sie freuen sich schon jetzt auf den Winter: Gastwirt Davood Rashenas (von links), Frank Roth (TC Eschwege), Lars Kleeberg, Arne Hügli, Helmut Franke (alle TC Bad Sooden-Allendorf) und Bürgermeister Frank Hix. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Tennisspieler aus Bad Sooden-Allendorf und der Region können aufatmen. Der Betrieb der Tennishalle, deren langjähriger Betreiber seinen Pachtvertrag nicht verlängert hatte, läuft weiter.

Der Magistrat der Badestadt, deren Eigentum die Halle ist, hat jetzt einem neuen Betriebskonzept zugestimmt, das die Tennisvereine aus Bad Sooden-Allendorf und Eschwege erarbeitet haben.

„Nachdem der alte Pächter seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht verlängert hatte, haben wir einen Nachfolger gesucht und eine entsprechende Ausschreibung gemacht“, sagt Bürgermeister Frank Hix. Als sich niemand auf die Ausschreibung meldete, stand eine Schließung der Anlage im Raum. „Als Stadt hätten wir die Tennishalle niemals betreiben können, dafür hätte uns allein schon das Personal gefehlt“, so Hix.

Um doch noch eine Lösung zur Rettung der Halle zu finden, habe man sich mit den Verantwortlichen der beiden Tennisvereine zusammengesetzt. „Und das Konzept, das die uns dann wenig später vorgelegt haben, hat beim Magistrat sofort Zustimmung gefunden“, sagt Hix. Es sieht vor, dass das Gebäudemanagement der Stadt und der Tennisclub (TC) Bad Sooden-Allendorf künftig beim Betrieb der Tennishalle zusammenarbeiten. Während die Stadt Betriebskosten und Verwaltung übernimmt, sorgt der TC (mit dem TC Eschwege) auf ehrenamtlicher Basis für Werbung und - was viel wichtiger ist - Tennis spielende Kundschaft. „Wir haben schon jetzt so viele Zusagen für Platzabonnements, dass für den kommenden Winter die laufenden Kosten von rund 22 000 Euro gedeckt werden können“, freut sich Helmut Franke, Vorsitzender des TC Bad Sooden-Allendorf.

Weitere 3000 Euro erwarte man aus dem Verkauf einzelner Stunden und durch das traditionelle Mixed-Turnier. „Mit eventuellen zusätzlichen Einnahmen soll die Gebäudeversicherung gedeckt werden“, ergänzt Hix. Während die Einnahmen aus dem Sportbetrieb (neben Tennis kann in der Halle auch Squash gespielt werden) zur Deckung der laufenden Kosten also an die Stadt als Eigentümerin gehen, freut man sich dort, mit Davood Rashenas einen neuen Pächter für Gastwirtschaft und Kegelbahn gefunden zu haben. „Das ist für mich geradezu ideal, weil ich die Küche für die Erweiterung meines bestehenden Betriebes nutzen kann“, sagt der Betreiber von Davido´s Pizza Taxi. „Gleichzeitig hat mich das neue Tennishallenkonzept überzeugt und ich freue mich darauf, die Tennisspieler und auch alle anderen Besucher kulinarisch zu verwöhnen,“ sagt Rashenas, der auch die telefonische Terminvergabe für Tennis- und Squashplätze übernehmen wird. (per)

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