Vereint im Gebet

Eschweger Kirchengemeinden feierten den Weltgebetstag mit Ausstellung und Abstand

Frauen und Männer stehen in einer Kirche.
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Feier zum Weltgebetstag: (von links) Annemarie Mihr, Christina Britsch, Petra Rieger, Nicola Feller-Dühr, Oxana Herter und Vera Neubauer.

Die Eschweger Kirchengemeinden hat den Weltgebetstag in diesem Jahr mit einer Ausstellung über das Weltgebetstags-Land Vanuatu begangen.

Eschwege – Anders als in den vergangenen Jahren haben die Eschweger Kirchengemeinden den alljährlich am ersten Freitag im März stattfindenden Weltgebetstag nicht mit einem gemeinsamen Gottesdienst gefeiert. Stattdessen boten sie – neben Info-Paketen an interessierte Frauen – in der Kreuzkirche eine dreitägige Ausstellung über das diesjährige Weltgebetstags-Land Vanuatu an.

„Über hundertfünfzig Besucher haben sich informiert über die Situation der Menschen in dem vielen bisher unbekannten Inselstaat im Pazifik und über die Auswirkungen, die der Klimawandel und die Umweltverschmutzung auf das Land haben“, freut sich Pfarrerin Feller-Dühr. „Worauf bauen wir?“ – diese zentrale Frage des diesjährigen Weltgebetstags bewegte auch die Teilnehmer der gut besuchten Gebetszeiten am Freitag. In Gott ein festes Fundament zu finden, auf dieser Grundlage das Problem des Klimawandels mit neuer Kraft in den Blick zu nehmen und die Situation von Frauen und Familien mithilfe von Projekten der Weltgebetstagsarbeit zu verbessern, war das erklärte Ziel dieser Tage. „Sehr viel davon ist uns gelungen“, betont Pfarrerin Feller-Dühr und dankt den in der Weltgebetstags-Bewegung engagierten Frauen der Eschweger Gemeinden für ihr Mitwirken.

Große Kollektensumme

Ein Zeichen dafür ist auch die für die Projekte bestimmte große Kollektensumme von rund 964 Euro, die bei den verschiedenen Veranstaltungen zusammengekommen ist. Im kommenden Jahr hoffen die Kirchengemeinden aber, wieder zusammen einen bunten und inspirierenden Gottesdienst mit Nachtreffen feiern zu können – diesmal in der Auferstehungskirche auf dem Heuberg.

Dort hat die von Gemeinde zu Gemeinde wandernde Weltgebetstagskerze schon eine neue Heimat gefunden.  red/mmo

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