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Verheerendes Feuer: Einfamilienhäuser unbewohnbar - Riesiger Sachschaden

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Von: Konstantin Mennecke, Florian Dörr

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Zwei zusammenhängende Häuser in Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis) wurden durch das Feuer komplett zerstört.
Zwei zusammenhängende Häuser in Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis) wurden durch das Feuer komplett zerstört. © Hessennews.tv

Ein Brand im Werra-Meißner-Kreis beschäftigt ein Großaufgebot der Feuerwehr. Am Ende sind zwei Häuser dennoch unbewohnbar.

Kassel/Großalmerode - Großer Feuerwehreinsatz am Donnerstag (26. Mai) in Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis: Hier waren am Abend gleich zwei Einfamilienhäuser im Ortsteil Trubenhausen in Brand geraten. Gegen 21.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert..

In der Hauptstraße von Großalmerode-Trubenhausen konnte das Feuer im Laufe der Nacht gelöscht werden. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen der Polizei in Kassel niemand. Doch der Schaden ist immens: Er soll im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich liegen.

Feuer in Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis): Erst brannte Garage, dann zwei Häuser

Wie konnte das Feuer im Werra-Meißner-Kreis ausbrechen? Vermutlich, so heißt es bei der Polizei, hatte es seinen Ursprung im Bereich einer Garage eines anderen Wohnhauses, das sich direkt neben den beiden Einfamilienhäusern befindet, die letztlich in Brand gerieten. Durch das Feuer wurden zunächst die Garage und zwei dort geparkte Pkw zerstört. Dann griffen die Flammen auf die beiden Häuser über.

Auch diese wurden durch das Feuer komplett zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. Ein weiteres Einfamilienhaus, welches sich unmittelbar neben den beiden anderen befindet, wurde ebenfalls durch Löschwasser im Mitleidenschaft gezogen.

Feuer in Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis): Gebäude stand schnell im Vollbrand

„Als das erste Fahrzeug aus Trubenhausen fünf Minuten später ankam, stand das Gebäude bereits im Vollbrand“, sagt Marcel Dann, Stadtbrandinspektor von Großalmerode. Daraufhin wurden alle Kräfte aus Großalmerode nachalarmiert. Zudem kamen Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf mit den Drehleitern.

„Mit den Drehleitern konnten wir eine Riegelstellung aufbauen. Von da an ging es gut vorwärts“, beschreibt Axel Hesse das Vorgehen der Feuerwehrleute, um die umliegenden Häuser vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Der zweite Stellvertreter des Stadtbrandinspektors leitete den Einsatz. Zwei Stunden später hatten die Feuerwehrleute den Brand im Griff. „Dafür, dass es ein Vollbrand war, hatten wir ihn schnell unter Kontrolle“, sagt Marcel Dann. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis zum Freitag gegen 9 Uhr. „Mit der Wärmebildkamera haben wir die Brandstelle mehrfach abgesucht, damit es keine Glutnester mehr gibt“, erklärt Einsatzleiter Hesse.

Die Kameraden wurden unter anderen von den Kollegen des Technischen Hilfswerks aus Eschwege unterstützt, die mit einem Bagger das einsturzgefährdete Gebäude abrissen. Rund 100 Kräfte waren im Einsatz.

Polizei ermittelt nach Brand in Großalmerode im Werra-Meißner-Kreis

Die Kriminalpolizei in Eschwege hat die Ermittlungen zur Brandursache nach dem verheerenden Brand in Großalmerode-Trubenhausen aufgenommen. (fd)

Vor wenigen Tagen musste die Feuerwehr in Nordhessen zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken: Ein Kind war mit dem Kopf zwischen zwei Gitterstäben hängengeblieben.

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