Mehrgenerationen-Haus: Zum offenen Diskussionsforum kamen über 40 Witzenhäuser

Viele Ideen für neuen Treff

Bei der offenen Diskussion und in den Arbeitsgruppen rauchten die Köpfe: Viele Witzenhäuser Bürger kamen zur Auftaktveranstaltung für das Mehrgenerationen-Nachbarschafts-Familien-Zentrum in der Kita Kesperknirpse unter der Moderation von Béatrice Windus (fünfte von links). Foto: Neugebauer

Witzenhausen. Ein Eltern-Kind-Büro, eine Begegnungsstätte zum Generationenaustausch, eine Stätte zum Basteln, Werkeln und Spielen sowie Patenschaften für Kinder: Die Ideen fürs geplante Mehrgenerationen-Nachbarschafts-Familienzentrum waren vielfältig und kreativ.

41 Witzenhäuser, von jung bis alt, und 15 Kinder waren der Einladung zum offenen Diskusssionsforum (Open Space) gefolgt, um aktiv am neuen Treffpunkt mitzuarbeiten. Am Samstag rauchten die Köpfe, als in Arbeitsgruppen Ideen und Vorschläge erarbeitet wurden, wie das Projekt zu verwirklichen wäre.

„Wir – Witzenhausen“, so lautete zum Beispiel ein Vorschlag für den Namen des neuen Zentrums. Die Gruppe, die von der Stadt Witzenhausen, der Transition Town und dem Lokalen Bündnis für Familie unterstützt wird, hatte zum Treff mit Moderatorin Béatrice Windus professionelle Hilfe geholt. „Wir haben Goldreserven in Witzenhausen, und die müssen gehoben werden“, sagte Windus und spielte dabei auf den verborgenen Einfallsreichtum in den Köpfen der Witzenhäuser Bürger an, den es aufs Papier zu bringen und umzusetzen gilt.

Begonnen hatte die Diskussion mit einem Mitbringfrühstück und der Präsentation der Projektidee. Nach einem Marktplatz, wo zu den Projektideen weitere Informationen gegeben wurden, ging es in Arbeitsgruppen zwischen drei und zwölf Personen weiter. Vorgegeben waren Themen wie Kommunikation nach innen und außen, Angebote und Programme im Mehrgenerationen-Haus, mögliche Häuser und Orte sowie die Finanzierung des Ganzen.

Heraus kamen schließlich, wie eingangs erwähnt, viele interessante Ideen. Silvia Hable war überwältigt und fand es einfach großartig, wie die Gruppen harmonisch und konstruktiv am Ergebnis mitgearbeitet haben. „Genau so stelle ich mir unser Haus vor“, sagte sie. Ulrich Burghard, Witzenhäuser Teilnehmer, fand es faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit und Dynamik hier Ergebnisse erarbeitet wurden und sieht das Mehrgenerationen-Haus als großen Gewinn für Witzenhausen.

Die Örtlichkeit steht noch nicht fest, aber aus über 60 Gebäuden hat man zwei Favoriten ausgewählt, denen man nachgehen will. Abschließend wurden Arbeitsaufträge verteilt, die bis zum nächsten Termin am 7. März, 16 Uhr im Rathaussaal abgearbeitet werden sollen. Interessierte sind willkommen.

„Wir sind offen für alle und wollen keine Konkurrenz für bestehende Einrichtungen sein“, macht Windus deutlich.

http://witzenhausen.neue-nachbarschaft.net/

Von Hartmut Neugebauer

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