Witzenhausen: Einweihung des modernsten Schulgebäudes in Hessen

Witzenhausen. Wären die Klassenzimmer leer, könnte man kaum glauben, dass man sich in einer Schule befindet. Der Neubau der Beruflichen Schulen in Witzenhausen wirkt wie ein Tagungszentrum.

Eines der modernsten Schulgebäude Hessens wird am heutigen Freitag offiziell eingeweiht. In Betrieb ist der 3,6 Millionen Euro teure Neubau der Beruflichen Schulen Witzenhausen aber schon seit Beginn des Schuljahres.

Witzenhausen: Einweihung des modernsten Schulgebäudes in Hessen

Witzenhausen: Einweihung des modernsten Schulgebäudes in Hessen
Witzenhausen: Einweihung des modernsten Schulgebäudes in Hessen © Michaelis
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Witzenhausen: Einweihung des modernsten Schulgebäudes in Hessen © Bernert
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Außergewöhnlich ist, dass keines der zwölf Klassenzimmer eine Tür hat. Alle Räume sind offen zugänglich. Sie sind so konstruiert, dass Geräusche und Lärm in den jeweiligen Zimmern bleiben.

Moderne, stangenförmige Leuchtstrahler hängen in schräger Anordnung an der Decke. In jedem Raum sind rote Flächen an der Wand. Diese ersetzen nicht die traditionellen Kreidetafeln, die man in dem Neubau vergeblich sucht. Im Unterricht kommen Beamer zum Einsatz. Die roten Flächen aber sorgen mit besonderem Material dafür, dass Lärm gewissermaßen von den Wänden geschluckt wird, sagt Schulleiter Bernd Funk. Obwohl kein Raum durch eine Tür verschlossen wird, dringt kaum ein Geräusch aus den vollbesetzten Klassenzimmern auf den Flur. „Wir haben sehr viel Wert auf die Akkustik gelegt“, sagt Funk.

Der Neubau findet so viel Beachtung, dass sich kürzlich Delegationen aus Dresden und Frankfurt über die besondere Konstruktion informierten. Weitere Gruppen von Lehrern und Gebäudemanagern haben sich bereits angekündigt.

Einen maßgeblichen Anteil am Neubau hat die Berufliche Schule selber geleistet. Gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Gebäudemanagement des Werra-Meißner-Kreises hat sich das Kollegium stark in die Planungen eingebracht, berichtet Funk. „Wir haben versucht, möglichst optimale Bedingungen für Schüler und Lehrer zu schaffen.“

Herausgekommen ist ein Gebäude mit Aufenthaltsräumen für Schüler, die mit Computern ausgestattet sind. Genauso werden die Bedürfnisse der Lehrer berücksichtigt. In großzügigen und komfortabel eingerichteten Stützpunkten können sie sich zurückziehen und dort ungestört Unterricht vorbereiten oder sonstige Arbeiten erledigen.

Dennoch hat das Geld natürlich eine Rolle gespielt. Das Budget war gedeckelt. Dort, wo sich etwas sparen ließ, habe man mehr für andere Sachen ausgeben können, sagt Funk. 3,6 Millionen Euro kostete es, das alte, mit Asbest verseuchte Vorgängergebäude zu entkernen und zu verwandeln. Finanziert wurde der Neubau mit Geld aus dem Konjunkturpaket des Landes Hessen.

Die Gestaltung des neuen Gebäudes unterstützt die pädagogische Richtung des selbstgesteuerten beziehungsweise individualisierten Lernens. Dabei sollen Schüler selbst Verantwortung für ihre Lernprozesse tragen, erklärt Funk. Nun hoffen die Beruflichen Schulen noch auf einen neuen Trakt für die Naturwissenschaften. In der Planung ist der schon relativ weit. Zu klären ist nur noch die Frage der Finanzierung. (clm)

Rubriklistenbild: © HNA

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