In Germerode kann er nicht bleiben

Bambi ist zu aggressiv: Bergwildpark Meißner wirft Rehbock raus

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Lebten für einige Zeit in einem Gehege: der Rehbock und die Nandus aus dem Bergwildpark.

Rehbock Bambi aus dem Bergwildpark Meißner muss gehen. In Germerode kann das Tier aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht länger bleiben.

Der dreijährige Rehbock attackierte nicht nur die Nandus, mit denen er sich ein Gehege teilte, sondern auch die Parkbesucher. „Deshalb konnten wir ihn im Gegensatz zu seinen Artgenossen auch nicht mehr frei auf dem Gelände laufen lassen“, erklärt Harald Zindel, Vorsitzender vom Förderverein des Bergwildparks.

Seit Mai 2018 lebt Bambi in Germerode, bereits im November gab Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans bekannt, dass für den Bock ein neues Zuhause gesucht wird. 

Lebten für einige Zeit in einem Gehege: der Rehbock und die Nandus aus dem Bergwildpark. 

„Wir haben festgestellt, dass das nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben“, sagte er zu diesem Zeitpunkt. Momentan hat Bambi seinen eigenen Freiraum, in dem er sich bewegen kann. Im September geht es für ihn laut Zindel zurück in den Dortmunder Raum.

50-jähriges Jubiläum steht bevor

Ein großes Projekt des Bergwildparks Meißner ist derzeit der Umbau der ehemaligen Falknerei in einen begehbaren Hühnerhof. Zum 50-jährigen Jubiläum der Freizeiteinrichtung im Jahr 2020 soll dieser fertiggestellt sein. 

„Ohne die Hilfe von Ehrenamtlichen und weiteren Unterstützern wäre die Umsetzung einer solchen Attraktion kaum möglich“, meint Manfred Zindel, Pressewart vom Förderverein. 

Jeden Sonntagmorgen treffen sich einige Mitglieder vom Förderverein zu einem Einsatz. Gestartet wird mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor es mit der Arbeit losgeht. „Menschen, die ebenfalls mithelfen wollen, sind gern gesehen. Besonders an jungen Leuten mangelt es uns. Dennoch ist jeder willkommen.“

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