Waldkappel

Sie sind nun Jungmeister: 25 junge Menschen erhielten ihre Urkunden

Erhielten Auszeichnungen: Die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner und die Handwerkskammer Kassel zeichnete die Jungmeister der letzten zwei Jahre aus.
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Erhielten Auszeichnungen: Die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner und die Handwerkskammer Kassel zeichnete die Jungmeister der letzten zwei Jahre aus.

Die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner und die Handwerkskammer Kassel haben 25 Jungmeistern ihre Meisterurkunden ausgehändigt.

Waldkappel – Die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner und die Handwerkskammer Kassel konnten wegen Corona im Jahr 2020 keinem Jungmeister die Meisterurkunde aushändigen. Doch das wurde in diesem Jahr, zusammen mit den Jungmeistern aus 2021, nachgeholt.

25 Jungmeister aus den unterschiedlichsten Berufen, darunter Elektrotechniker, Friseure, Kraftfahrzeugtechniker und Fleischer, konnten kürzlich die Meisterurkunde entgegennehmen. Der Präsident der Handwerkskammer Kassel, Frank Dittmar, appellierte an die Jungmeister, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen und eventuell eine Betriebsnachfolge anzustreben – denn mehr als 2000 Betriebe suchen einen Nachfolger. Insgesamt seien die Handwerksbetriebe gut durch die Pandemie gekommen, allerdings hätten sie aktuell mit den Lieferengpässen bei Materialen zu kämpfen. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner, Stephan Schenker, wünschte den Jungmeistern, dass sie ihre Erfahrungen und Kenntnisse verantwortungsvoll und mit Engagement weitergeben. Landrat Stefan Reuß gratulierte ebenso zum Erfolg der Jungmeister. Waldkappels Bürgermeister Koch bedankte sich außerdem bei den Ausbildern und Lehrern. Die Festrede an diesem Abend hielt Markus Exner, Projektleiter von der GrimmHeimat Nordhessen. Er bezog sich in seiner Rede auf das Märchen „Die drei Sprachen“, in dem ein Vater seinen Sohn zu drei Meistern sandte. Als Überraschung schilderte der Obermeister der Innung Metallhandwerk, Horst Rehbein, seinen beruflichen Werdegang.

Nach vier Jahren beim Bundesgrenzschutz kehrte er in die Werkstatt seines Vaters zurück und übernahm später den Betrieb. Inzwischen wurde die Firma auch schon auf seine Kinder übertragen. Sein persönliches Erfolgsrezept gab Horst Rehbein auch an die Jungmeister weiter: Sich nicht allzu schnell verunsichern zu lassen und aus jeder Situation das Beste zu machen. Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Huberts Erner sprach die Schluss- und Dankesworte an alle Beteiligten der Meisterfreisprechung in Waldkappel.  (red/juh)

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