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Wanderweg Ulfener Karst um eine Attraktion reicher

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Von: Ulrike Käbberich

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Auf der neuen Wellenbank Platz genommen haben: (von links) Armin Schülbe (EAM), Anke Fink (Geo-Naturpark) und Michael Stein Ortsvorsteher von Ulfen.
Auf der neuen Wellenbank Platz genommen haben: (von links) Armin Schülbe (EAM), Anke Fink (Geo-Naturpark) und Michael Stein Ortsvorsteher von Ulfen. © Ulrike Käbberich

Der Premiumweg P20 Ulfener Karst hat jetzt eine Wellenliege zum Rasten erhalten. Die EAM hat die Anschaffung der Bank finanziell unterstützt.

Ulfen – Als die Anfrage kam, ob er eine perfekte Stelle für eine Aussichtsbank kenne, musste Michael Stein erst gar nicht groß überlegen. Schon lange hatte der engagierte Ulfener, der in Personalunion das Amt des Ortsvorstehers und Ersten Vorsitzenden des Heimatvereins verkörpert, nach einer Lösung für die Stelle, die nun die neue Attraktion des P20 beherbergt, gesucht. Denn hier oben auf dem Burgberg, ein paar Hundert Meter vom Ort entfernt, gibt es nicht nur eine herrliche Aussicht, sondern hier wuchs auch der äußerst giftige Riesen-Bärenklau.

Die Ehrenamtlichen des Heimatvereins, die in Eigenregie den P20 pflegen, hatten schon des Längeren nach einer Lösung gesucht, wie sie die gefährliche Pflanze für immer eindämmen könnten. „Oft scheitert es einfach am Geld. Deswegen waren wir sehr glücklich, als wir die Anfrage vom Geo-Naturpark bekamen“, berichtet Michael Stein. Anke Fink vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land: „Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Geld die tolle Arbeit des Ulfener Vereins würdigen können und danken herzlich der EAM.“ Denn der Energieversorger EAM hat an den Naturpark 5000 Euro gespendet, um deren pädagogische Arbeit und eben solche Projekte wie in Ulfen zu unterstützen. „Wir haben uns den Naturpark als Partner ausgewählt, da wir dieselben Werte vertreten“ berichtet Armin Schülbe von EAM, die als Energieversorger zu 100 Prozent auf Ökostrom setzen.

Mittlerweile steht die Wellenbank, die aus regionalem Eichenholz in der Werkstatt des Naturparks gefertigt wurde, in Ulfen. Michael Stein hat von Wanderern viel Gutes gehört. Noch etwas Gutes kam nach der Aufstellung: „Wir wurden von 71 auf 73 Punkte bei der neuen Verifierzung des Wanderweges hochgestuft“, freut sich Michael Stein. (Ulrike Käbberich)

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