250.000 Euro Förderung

Zukunft Innenstadt: Wanfried will Architekturabsolventen der HAWK beteiligen

Die Mitarbeit von HAWK-Absolventen ist bei der weiteren Stadtentwicklung erwünscht: Bürgermeister Wilhelm Gebhard (von links), Diana Wetzestein von der Wanfrieder Bürgergruppe mit den Absolventen Patrick Kellner, Arne Meyer, Mario Gellrich, Johanna Klumpe und Jürgen Rödiger von der Bürgergruppe im Jahr 2019.
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Die Mitarbeit von HAWK-Absolventen ist bei der weiteren Stadtentwicklung erwünscht: Bürgermeister Wilhelm Gebhard (von links), Diana Wetzestein von der Wanfrieder Bürgergruppe mit den Absolventen Patrick Kellner, Arne Meyer, Mario Gellrich, Johanna Klumpe und Jürgen Rödiger von der Bürgergruppe im Jahr 2019.

Frische Ideen aus jungen Köpfen: Wanfried will vier Architekturabsolventen an der Konzepterstellung beim hessischen Programm Zukunft Innenstadt beteiligen.

Wanfried – Wie können Kleinstädte im ländlichen Raum ihr Potenzial entfalten und auch in Zukunft attraktiven Lebensraum bieten? Am Beispiel der Stadt Wanfried haben sich vor zwei Jahren Architekturstudenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen in ihren Masterarbeiten mit diesem Thema beschäftigt. Sie fassten ihre Studie in einem Buch zusammen: „Klein.statt.gross – Wanfried erfindet sich neu“. Jetzt ist ihre Zusammenarbeit mit Wanfried erneut gewünscht.

Denn Wanfried erhält aus dem hessischen Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ 250 000 Euro Fördermittel (wir berichteten). Das Geld will die Stadt unter anderem in ein Verkehrskonzept und in ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ investieren, erklärt Bürgermeister Wilhelm Gebhard. „Wir möchten den Verkehr in der Altstadt minimieren und Räume zum Verweilen schaffen.“

Beim Projekt vor zwei Jahren ging es bereits um eine autofreie Marktstraße

Für dieses Ziel will die Stadt die vier ehemaligen Architekturstudenten Mario Gellrich, Patrick Kellner, Johanna Klumpe und Arne Meyer, die viel Herzblut in das vergangene Projekt steckten, wieder mit ins Boot holen. Auch sie haben schon ihr Interesse zur Zusammenarbeit verkündet. Bei ihren Ideen in der Abschlussarbeit, für die sie auch die Wanfrieder Bürger direkt mit beteiligten, ging es unter anderem auch um eine autofreie Marktstraße, ebenso wie ein dezentrales Hotel und die Umnutzung einer alten Ölmühle zu einer Bürgerhalle. Die Umsetzbarkeit war auch Diana Wetzestein, Fachwerkjournalistin und Mitglied der Wanfrieder Bürgergruppe, ein wichtiger Aspekt, dies sei ihnen gelungen.

Für die Bewerbung, die Wanfried für die Förderung einreichen musste, hatte Gebhard die vier Absolventen um eine Stellungnahme gebeten, in der sie die Zusammenarbeit mit den Wanfriedern und ihr Zukunftskonzept schilderten. Er würde die Absolventen, die inzwischen alle im Arbeitsleben aktiv sind, gerne in der Lenkungsgruppe für die Verwendung der Fördermittel wiedersehen. „Die vier haben eine tolle Arbeit abgeliefert.“ red/jes

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