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Verbindung von Heldra nach Südeichsfeld ist in Planung

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Von: Theresa Lippe

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Testeten die Draisine bei Lengenfeld: (von links) Wilhelm Gebhard (Wanfried), Andreas Henning (Südeichsfeld), Martin Kozber (Geismar), Thomas Mäurer (Weißenborn), Karl-Josef Hardegen (Lengenfeld) und Michael Reinz (Treffurt).
Testeten die Draisine bei Lengenfeld: (von links) Wilhelm Gebhard (Wanfried), Andreas Henning (Südeichsfeld), Martin Kozber (Geismar), Thomas Mäurer (Weißenborn), Karl-Josef Hardegen (Lengenfeld) und Michael Reinz (Treffurt). © Tobias Kaufhold/nh

Zwischen Heldra und Diedorf (Südeichsfeld in Thüringen) soll die Radwegverbindung ausgebaut werden.

Heldra – Für den geplanten Radweg zwischen Heldra und Diedorf gebe es bereits eine Förderzusage seitens der beiden Staatskanzleien aus Erfurt und Wiesbaden, teilte Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard jetzt von einem gemeinsamen Treffen mit.

Die befreundeten Bürgermeister der fünf benachbarten Städte und Gemeinden aus vier Landkreisen und zwei Bundesländern hatten sich in diesem Jahr erstmals wieder getroffen, um tagesaktuelle Themen, gemeinsame Problemlagen und anstehende Projekte und Zielsetzungen zu besprechen und zu diskutieren. Unter anderem auch die Grobplanung zum Ausbau des Radweges.

Radweg nach Diedorf

Karte Radwegenetz von Heldra nach Diedorf
Verbindung von Heldra nach Südeichsfeld ist in Planung © Alexandra Schuler

Das länderübergreifende Radprojekt solle die Landgemeinde Südeichsfeld besser an den Werratalradweg bis nach Heldra anbinden und damit gleichzeitig eine bessere Verbindung zwischen Werratal-Radweg und Unstrut-Werra-Radweg herstellen soll, heißt es weiter.

Auf Einladung von Bürgermeister Andreas Henning (Landgemeinde Südeichsfeld) trafen sich Michael Reinz (Stadt Treffurt), Martin Kozber (Gemeinde Geismar), Thomas Mäurer (Gemeinde Weißenborn) und Wilhelm Gebhard (Stadt Wanfried) am Bahnhof von Lengenfeld unterm Stein. Mit dabei war auch der Ortschaftsbürgermeister von Lengenfeld unterm Stein, Karl-Josef Hardegen.

Hessen und Thüringen verbinden: Radweg von Heldra nach Diedorf geplant

Er und Sebastian Richardt vom Büro Rother und Partner aus Mühlhausen stellten eine erste Grobplanung zum Ausbau des Radweges zwischen Heldra und Diedorf vor. In erster Linie soll die Oberfläche optimiert werden. Die Federführung der Umsetzung obliegt der Landgemeinde Südeichsfeld. „Aktuell laufen noch Verhandlungen und Gespräche mit den Naturschutzbehörden auf Thüringer Seite, bevor man in die weitere Detailplanung einsteigen kann“, sagt Henning. Er ist vorsichtig optimistisch, dass das Projekt zur Vollendung kommen wird. Die drei betroffenen Bürgermeister seien sich einig, alles zur Umsetzung Notwendige tun zu wollen, um das Projekt zum Erfolg zu führen.

Anschließend stellte der Geschäftsführer der Eichsfelder Kanonenbahn Tobias Kaufhold mit Henning und Hardegen das Konzept der Kanonenbahn vor, ehe sich die sechs Bürgermeister selbst im Draisinefahren übten und eine zehn Kilometer lange Fahrt bis kurz vor Großbartloff und wieder zurück nach Lengenfeld zurücklegten.

Zum Abschluss wurde die Zukunft des Brandschutzes, die Situation der Kinderbetreuung, Bauprojekte vor dem Hintergrund der starken Inflation besprochen, teilt Gebhard mit.

Von Theresa Lippe

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