Bürgermeister packen mit an 

Schutzhütte Eichsfeld-Blick erneuert: Hessisch-thüringisches Projekt

Die Bürgermeister Wilhelm Gebhard (Wanfried) und Martin Kozber (Geismar) sowie Christian Roth, Hartmut Vogt, Roland Eisenberg, Heinz Starcke (Wanfried), Enrico Kaufhold, Achim Brand und Peter Günter (Döringsdorf).
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Die Bürgermeister Wilhelm Gebhard (Wanfried) und Martin Kozber (Geismar) sowie Christian Roth, Hartmut Vogt, Roland Eisenberg, Heinz Starcke (Wanfried), Enrico Kaufhold, Achim Brand und Peter Günter (Döringsdorf).

Der Schutzhütte Eichsfeld-Blick haben jüngst die Bürger aus Döringsdorf (Gemeinde Geismar) gemeinsam mit ihren Nachbarn aus Wanfried einen neuen Farbanstrich verpasst.

Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen hessisch-thüringischen Arbeitseinsatzes. Initiator der Gemeinschaftsaktion war Enrico Kaufhold aus Döringsdorf, der sich mit dem anstehenden Anstrich an Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard wandte.

Die Materialkosten hat die Stadt Wanfried getragen. Kaufhold, der zudem vor den Malerarbeiten noch beschädigte Hölzer austauschte, konnte noch zwei Freunde aus seinem Heimatdorf begeistern; Gebhard vier Mitstreiter des CDU-Stadtverbandes Wanfried. Auch Bürgermeister Martin Kozber aus Geismar nahm an der Aktion teil.

Hütte steht seit 1989 an der Gemarkungsgrenze

Die Schutzhütte Eichsfeld-Blick steht zwar auf hessischer Seite, grenzt aber direkt an die Gemarkungsgrenze zur Gemeinde Geismar. Aufgestellt am 4. Mai 1989 vom damaligen Eichsfelder Verein Werratal (seit 1991 Eichsfelder Heimatverein Hülfensberg und Werratal), bietet die Hütte Ausflüglern am Wanderweg 24 zwischen Eschwege und Mühlhausen Schutz und offeriert einen schönen Blick ins Eichsfeld und zum Hülfensberg.

Nur wenige Monate nach der Aufstellung folgte die zu diesem Zeitpunkt noch unerwartete Wende in der DDR, damit die Grenzöffnung und ein Jahr später die Wiedervereinigung Deutschlands.

In Kürze folgt der letzte Anstrich der Schützhütte

Im Jahr 2006 wurde die Schutzhütte der Stadt Wanfried per Schenkung übertragen, die sich verpflichtete, selbst mit Finanzkraft und regelmäßiger Kontrolle durch den Bauhof für den Erhalt der Schutzhütte zu sorgen.

Sowohl Gebhard als auch sein Amtskollege Kozber lobten das vorbildliche Vorgehen von Enrico Kaufhold und setzen auch zukünftig auf das Engagement der Bürger, um Dinge, die mal geschaffen wurden, langfristig zu erhalten. 

Dann, so die beiden Bürgermeister abschließend, sind sowohl die Kommunen als auch sie persönlich gerne immer mit dabei. In Kürze erfolgt der zweite und letzte Anstrich an der Schutzhütte, was die Beteiligten mit einem geselligen Beisammensein an der Landesgrenze begehen wollen. 

Quelle: Werra-Rundschau

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