Circus Samanon kommt Samstag

Skurille Wunderwelt und Fabelwesen auf dem Rittergut in Aue

Im Einsatz: Die Truppe will die Zuschauer in eine Wunderwelt entführen.
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Im Einsatz: Die Truppe will die Zuschauer in eine Wunderwelt entführen.

Mystisch wird es am Samstag auf dem Rittergut in Aue. Denn ab 20 Uhr tritt dort der Wald-und-Wiesen-Circus Samanon auf, eine 15-köpfige Theatertruppe.

Aue – Versprochen wird ein wildes Spektakel an Akrobatik, Komik, Tragik, opulenter Maskerade und echter Musik. Die kostenlose Freiluftveranstaltung findet auf dem großen Hof des Ritterguts von Andreas und Gülilah Schmidt im Wanfrieder Ortsteil und nur bei trockenem Wetter statt.

Sitzplätze sind nicht vorgesehen, die Organisatoren bitten daher darum, eigene Sitzmöglichkeiten wie Kissen, Decken oder Stühle mitzubringen. „Man kann sich aber auch einfach so ins Gras setzen“, sagt Andreas Schmidt. Eine Reservierung sei nicht nötig, er weist aber darauf hin, dass die Zuschauerzahl auf 250 begrenzt ist.

Worum es in dem Stück gehen wird, bleibt eine Überraschung. Bestandteil der Vorführung sind laut dem Veranstalter Benjamin Löffler aber groteske Kostüme und Masken, ein auf einem Pferd gallopierender Reiter und eine Feuershow bei Einbruch der Dunkelheit.

Die 90-minütige Veranstaltung ist zwar märchenhaft, aber kein ausgesprochenes Kinderstück, sagt Löffler. Trotzdem eigne sich die Vorstellung durchaus für die ganze Familie. Ohne extra künstliche Beleuchtung will die Truppe in naturnaher und stimmungsvoller Kulisse des Ritterguts die Zuschauer in eine surreale Welt entführen – mit artistischem Können und voller Fabelwesen.

Die handgemachte Musik ist nach Angaben der Truppe eine Mischung aus osteuropäischer Folklore, klassischer Musik, Perkusion und experimentellen Gesängen. Vor und nach der Vorstellung findet bei Familie Schmidt im Hof des Ritterguts noch Ausschank im Biergarten statt. Ab 18 Uhr geht es in der Langen Straße 54 in Aue los. Parkmöglichleiten gibt es etwa am Dortgemeinschaftshaus. Interessierte haben auch die Möglichkeit, das Anwesen und Teile des Herrenhauses zu betreten und zu besichtigen, sagt Andreas Schmidt.

Im Einsatz: Die Truppe will die Zuschauer in eine Wunderwelt entführen.

Familie Schmidt hatte das 500 Jahre alte Anwesen vor gut anderthalb Jahren gekauft und will es auf Vordermann bringen. Ihre Vision: Hier sollen einmal mehrere Generationen in einer guten Gemeinschaft unter einem Dach vereint sein. Eine gute Nachbarschaft mit einer sinnvollen Verknüpfung von Leben, Tun und Arbeiten ist das Ziel. Bis dahin hat Familie Schmidt, die bereits dort lebt, noch viel zu. Am Wochenende wird das 12 000 Quadratmeter große Anwesen aber schon einmal den Gästen zugänglich gemacht, mit gemütlichem Beisammensein und buntem Spektakel.

Info: Die Vorstellung kostet, keinen Eintritt, Spenden erwünscht

Von Jessica Sippel

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