Wanfried blüht auf

Freiwillige gesucht für die Bepflanzung der Stadt und Nachbarschaftshilfe

Eine pfirsichfarbene Rose wächst vor einem Steindenkmal.
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Frische Rosen am Judendenkmal in Wanfried: Jeder könne seinen Teil zu einer schönen Innenstadt leisten. Die FWG will diesem Impuls Nachdruck verleihen.

Die Stadt Wanfried will sich von ihrere schönsten Seite zeigen und sucht freiwillige Helfer zum Blumen pflanzen und Bäume pflegen.

Wanfried – Ob in Form von frischen Blumen an und vor den Wohnhäusern oder in Form von gepflegten Rasenflächen und Gärten: Wanfried putzt sich heraus. Die Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) in Wanfried ruft jetzt zur Begrünung und Verschönerung der Stadt auf.

Die Freien Wähler selbst hätten bereits damit angefangen, Blumen zu pflanzen. Unter anderem gibt es neue Rosenstöcke in einem Steintrog sowie einen Weinstock am Judendenkmal. Unabhängig davon hat auch die Stadt Wanfried kürzlich das Rathaus frisch bepflanzt und darauf hingewiesen, dass jeder seinen Teil zu einer schönen Stadt beitragen kann: etwa in Form von gekehrten und gepflegten Straßen und Gehwegen und gepflegten Gärten.

Auch wenn sich die FWG die Erhaltung und Verschönerung der Wanfrieder Innenstadt auf die Fahne geschrieben hat, betonen sie, dass dieser Aufruf losgelöst von jeglicher Politik sei, sondern an die Privatinitiative der Menschen appelieren soll.

Freiwillige gesucht

Es gehe dabei vor allem darum, einen Impuls zu setzen und Freiwillige zu gewinnen, die bei der Begrünung und der Pflege der Stadt mitmachen wollen. Neben der Pflege der eigenen Grundstücke freue man sich auch über Ideen und Engagement, die der Allgemeinheit in Wanfried dienen. „Das hat mit Politik nichts zu tun, wir wollen nur unsere Stadt beleben und verschönern – unabhängig von jeglichen Parteien. Alle können mitmachen“, sagt Dr. Helmut Pippart von der FWG. Das komme letztlich auch dem Tourismus zugute, wenn Besucher sich in Wanfried noch wohler fühlten und in der Stadt verweilten.

Vier Freiwillige hätten sich bereits gemeldet, weitere werden gesucht. Doch nicht nur die Verschönerung der Stadt stehe dabei im Vordergrund, sondern auch, dass in einer kleinen Stadt wie Wanfried die Nachbarschaftshilfe wieder einen größeren Stellenwert erlangen sollte, so Pippart. Die Menschen könnten sich gegenseitig helfen, beispielsweise wenn es darum geht, den Rasen der älteren Nachbarn zu mähen.

Dass die Stadt gepflegt und einladend aussieht, müsse keine Aufgabe einer höheren Institution sein, sondern sei vielmehr eine Gemeinschaftsaufgabe, wo jeder mit anpacken könne. Und das beginne schon vor der eigenen Haustür. (Jessica Sippel)

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