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Wandergottesdienst der Stadtkirche Wanfried am 28. August

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Von: Theresa Lippe

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Wandern verbrennt mehr Kalorien als viele anderer Sportarten.
Zum Thema „Was bedeutet Trockenheit oder gar Dürre?“ findet am 28. August ein Wandergottesdienst der Stadtkirche Wanfried statt. (Symbolbild) © Loop Images/Imago

Zum Thema „Was bedeutet Trockenheit oder gar Dürre?“ findet am 28. August ein Wandergottesdienst der Stadtkirche Wanfried statt.

Wanfried – Das Engagement der ukrainischen Gäste in Wanfried sei groß, berichten Annegret Arndt, Margret Walter und Doris Vogt, die den Deutschunterricht mit Unterstützung von Ingrid Hosbach eingerichtet haben. Man beobachte mit Respekt, so der Förderverein der evangelischen Stadtkirche, wie sich die Menschen in Wanfried integrieren, wie sie sich bemühen, schnell auf eigenen Beinen zu stehen.

Nicht nur Deutsch wird gelernt. Mit einer Zehnerkarte konnten viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine für das heimische Schwimmbad begeistert werden. „Für die Kinder finanzieren wir den Schwimmkurs bis zum Seepferdchen“, heißt es im Schreiben des Fördervereins der Stadtkirche. Auch wenn das etwas trivial klinge: Ein gebrauchter Kopierer, ausreichend Kopierpapier und anderes Büromaterial seien eine sehr nützliche Investition gewesen, denn für den Start in Deutschland müssten eine ganze Menge Formulare ausgefüllt werden, mitunter mehrmals. Auch da konnte der Förderverein aushelfen.

„Es ist beachtlich, wie sich unsere Lehrerinnen für den Unterricht, Petra Keim und Björn Marz in der Betreuung der „Suche-Biete-Liste“, Roy Decker in der „kostenfreien“ Einrichtung von W-Lan und Kopierer und im kommunikativen Bereich eingebracht haben“, heißt es weiter.

Es sei gelungen, auch bei kleinen Holprigkeiten für alle eine geeignete Unterbringung zu finden. Pfarrerin und Bürgermeister seien für all die Hilfsbereitschaft sehr dankbar. Und die Menschen hätten mit ihren Spenden geholfen, dass man in Wanfried auf einfache und schnelle Weise an den Start bringen konnten. „Wir haben noch ein gutes Polster, sodass wir eventuelle Engpässe auch zukünftig überbrücken können“, steht im Schreiben des Fördervereins.

Viele der Ukrainer hätten bereits Arbeit und die Kinder gingen gern in den Kindergarten und zur Schule. Dennoch: „Der Grund ihres Hierseins ist und bleibt eine Katastrophe, was mir wieder sehr deutlich wurde, als kürzlich der Mann der hier bei uns wohnenden schwangeren jungen Frau während ein paar Tagen Fronturlaub zu Besuch war“, schreibt Wolf-Arthur Kalden vom Förderverein.

Auch die ständige Gemeindearbeit geht weiter. „Am Wochenende wollen wir uns wieder auf den Weg machen und in Bewegung Gottesdienst feiern.“ Das Thema: Was bedeutet Trockenheit oder gar Dürre in der Natur, aber auch über das Sichtbare hinaus? Leiden wir vielleicht nicht auch an einer geistigen und sogar geistlichen Dürre? Und was macht Wasser so besonders? Geht es wirklich nur um H2O?“ Los geht es am Sonntag, 28. August, um 9 Uhr am Wanfrieder Schwimmbad. Etwa fünf Kilometer soll unterhalb der Plesse bis zum Steinbruch am Konstein gewandert werden, wo etwa ab 11 Uhr die Abschlussandacht von Pfarrerin Rosemarie Kremmer gehalten und ein kleiner Wanfrieder mit Gatterbachwasser getauft. Im Anschluss wird es einen kleinen Imbiss geben.

Diejenigen, die gern teilnehmen wollen, denen aber die Wanderung zu beschwerlich ist, werden mit einem Fahrdienst gebracht. Abfahrt ist an der Kirche um 10.30 Uhr. Da vor Ort keine Parkmöglichkeiten sind, wird von einer individuellen Anfahrt abgeraten. Zurück nach Wanfried könne man die Strecke am Kalkhof vorbeilaufen (immer bergab) oder eben den Fahrdienst nutzen. Sollte es stark regnen, findet der Gottesdienst mit Taufe um 11 Uhr in der Kirche statt.  red/tli

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