Auszeichnung

Wasserburg in Wanfried-Aue ist Denkmal des Monats

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Besondere Auszeichnung: Mitgliedern des Heimatvereins Aue (alle in grünen Hemden) und Dr. Karl Kollmann (Vierter von links) als Vertreter des Archäologenteams überbrachte Ministerin Angela Dorn die Plakette und die Urkunde als „Denkmal des Monats“ für die Wasserburg im Beisein von Wanfrieds Erstem Stadtrat Dr. Gotthard Eickhoff (Zweiter von links) und Aues Ortsvorsteher Bernd Auweiler.  

Die Wasserburg am Ortsrand von Wanfried-Aue ist „Denkmal des Monats“ in Hessen.

Diese Auszeichnung überbrachte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Form einer Plakette, einer Urkunde sowie 1000 Euro Preisgeld dem Vorstand des Heimatvereins Aue und Dr. Karl Kollmann als Leiter der Archäologie-AG Werra-Meißner direkt an der Burg.

Damit wollte sie den Einsatz würdigen, mit dem die vor 15 Jahren noch baufällige Ruine durch kontinuierliche Grabungs- und Sanierungsarbeiten in den jetzigen Zustand versetzt und sogar um ein kleines Turmmuseum bereichert wurde.

Besonders beeindruckt zeigte sich Angela Dorn von den rund ehrenamtlich geleisteten 14.000 Arbeitsstunden und über die so harmonische Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten – von den Archäologen über die Fachleute vom Landesamt für Denkmalpflege und den Restaurator Gaul bis hin zu den Mitgliedern des Heimatvereins.

Diese „Menge“ an Arbeit und Einsatz von der historisch richtigen Einordnung bis zur Pflege der Anlage habe sich „voll gelohnt“ und schaffe regionale Identität, das Ergebnis sei „wunderschön und wunderbar“. Hier sei, so sagte die Kunst- und Kulturministerin, „Heimat ganz stark und ganz lebendig“ durch jene, die sich ehrenamtlich einsetzen. Sie zolle ihren „aufrichtigen Respekt“ nicht nur dafür, mit welcher Qualität die Wasserburg saniert worden sei, sondern vor allem, wie das Bauwerk und die Geschichte lebendig gehalten würden – mit Mittelalterfesten, Konzerten, Ferienspielen für Kinder und demnächst womöglich auch Hochzeiten.

Vor der Übergabe der Auszeichnung hatte sich Angela Dorn ausführlich über die Arbeit samt einigen Anekdoten informiert und die im Turmmuseum ausgestellten bedeutsamsten Funde vorstellen lassen. 

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