Nikolaus klopft an der Tür

TSV und Freiwillige Feuerwehr Aue bringen Kindern Nikolauspäckchen nach Hause

Festlich geschmücktes Feuerwehrauto vor der Ritterburg in Aue: Den Kindern wurde eine Nikolausüberraschung gebracht.
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Festlich geschmücktes Feuerwehrauto vor der Ritterburg in Aue: Den Kindern wurde eine Nikolausüberraschung gebracht.

Am Nikolausabend transportierten die Feuerwehrleute aus Aue besondere Gäste: Der Nikolaus und seine drei Engel wollten Kindern mit einer Nikolausüberraschung eine Freude bereiten.

Aue – Bunte Lichter schmücken das Feuerwehrauto in Aue festlich, Weihnachtsmusik ertönt aus einer großen Musikbox, die auf dem Dach des Fahrzeugs festgeschnürt ist, während es durch die Straßen des Wanfrieder Stadtteils rollt.

Am vergangenen Montagabend transportierten die Feuerwehrleute ein paar besondere Gäste, denn der Nikolaus und seine drei Engel waren auf einer wichtigen Mission unterwegs: Den Kindern aus Aue wollten sie mit einer Nikolausüberraschung eine Freude bereiten.

Die Aktion haben die Freiwillige Feuerwehr und der TSV Aue gemeinsam organisiert und auch finanziert. Eltern konnten ihre Kinder zu der Aktion anmelden, nachdem die Haushalte benachrichtigt wurden. „Normalerweise gibt es jedes Jahr einen Nikolausabend für alle Kinder mit Geschenken“, erklärt Kristina Koschalka, Betreuerin der Kinderfeuerwehr.

Nikolaus, Engel und Feuerwehr liefern Päckchen aus.

Da dies in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form möglich ist, mussten sie umdenken, immerhin sollten die Kinder nicht leer ausgehen. Stattdessen fuhren der Nikolaus und Engel von Haus zu Haus und brachten die mit Schokolade, Nüssen und Mandarinen gut gefüllten Päckchen direkt an die Haustüren. Eltern, die noch ein richtiges Geschenk für ihre Kinder hatten, konnten es dem Nikolaus vorab zukommen lassen. Für das Kind zog er es dann aus dem Sack. „Manche Kinder haben sogar schon vor der Haustür ganz aufgeregt auf den Nikolaus gewartet“, berichtet Koschalka. Die Freude war groß.

Da der echte Nikolaus aber am 6. Dezember allerhand zu tun hat, sprang Ortsvorsteher Bernd Auweiler vertretungsweise in das Kostüm. „Er spielte die Rolle perfekt“, erzählt Koschalka. Seine Engel Theresa Germerodt, Betreuerin der Kinderfeuerwehr, sowie Lea Marx und Emily Köhler unterstützten ihn bei der Auslieferung der Päckchen, ebenso wie einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. 40 Tüten haben sie ausgeliefert und Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Von Jessica Sippel

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