Stadtverordnetenversammlung hat sich konstituiert

Wanfrieder Stadtparlament: Jutta Niklass bleibt Vorsteherin

Magistrat mit Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass (CDU): Bürgermeister Wilhelm Gebhard (von links), Harald Wagner (CDU), Dr. Gotthard Eickhoff (CDU), Franz Scholtysik (Die Linke), Frank Susebach (SPD) und Peter Feußner.
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Magistrat mit Stadtverordnetenvorsteherin Jutta Niklass (CDU): Bürgermeister Wilhelm Gebhard (von links), Harald Wagner (CDU), Dr. Gotthard Eickhoff (CDU), Franz Scholtysik (Die Linke), Frank Susebach (SPD) und Peter Feußner.

Die nun vier Fraktionen der Wanfrieder Stadtverordnetenversammlung CDU, SPD, FWG und Die Linke wählten Jutta Niklass zur Stadtverordnetenvorsteherin.

Wanfried – Die Bevölkerung hat entschieden, die Wanfrieder Stadtverordnetenversammlung ist neu besetzt. Menschen von 18 bis 80 Jahren haben sich bei der Kommunalwahl für einen Posten im Parlament aufstellen lassen. „So etwas gab es noch nie“, bemerkt Wilhelm Gebhard bei der Eröffnung der konstituierenden Sitzung am vergangenen Freitag. Die ehrenamtlichen Stadträte wurden in den Magistrat berufen. Gewählt wurden unter anderem aber auch Mario Hunstock als Schriftführer, ebenso wie Christoph Braun als seinen Stellvertreter. Ein Überblick:

Jutta Niklass bleibt

Jutta Niklass (CDU) geht nun in ihre dritte Amtszeit als Stadtverordnetenvorsteherin. Gewählt wurde sie mehrheitlich mit zwölf von 19 Stimmen. Nachdem sie vom ältesten Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, dem 80-jährigen Reiner Graf, den Vorsitz übernommen hatte, führte sie weiter durch die zahlreichen Tagesordnungspunkte und Wahlen. „Die Bürger haben entschieden und personell hat sich einiges bei uns geändert“, sagt sie in ihrer Antrittsrede. Aber eines habe sich nicht geändert, so Niklass weiter: „Wir haben die Verantwortung, nach bestem Wissen und Gewissen und zum Wohle Wanfrieds zu entscheiden. Und das geht mit sachorientierter Politik und einem partnerschaftlichen Umgang.“

Nach einem mehrheitlich angenommenen Wahlvorschlag der CDU (elf Stimmen) wird sie durch Klaus Kremmer vertreten. Mit acht Stimmen wurde Lisa Susebach als Stellvertreterin gewählt.

Ein neuer Stadtrat

Mit zehn Stimmen im Magistrat bestätigt wurde Dr. Gotthard Eickhoff als Erster Stadtrat sowie Peter Feußner und Harald Wagner von der CDU, ebenso wie Frank Susebach von der SPD, deren Wahlvorschlag mit sechs Stimmen angenommen wurde. Weichen musste der Sozialdemokrat Manfred Wetzer, der zuletzt einen Sitz im Magistrat hatte. Kurz vor der Sitzung reichten Die Linke und die Freien Wähler noch einen gemeinsamen Wahlvorschlag für einen ehrenamtlichen Stadtrat ein, der auch gewählt wurde. Neu im Bunde ist damit Franz Scholtysik (Die Linke).

Ausschüsse

Das Parlament beschloss, den Haupt-, Finanz- und Umweltausschuss zu bilden. Nach Stärkeverhältnis der Fraktionen kommen der CDU vier Sitze zu, der SPD zwei und der FWG einer. Innerhalb der Fraktionen werden die Mitglieder noch gewählt.

Zudem wurden Klaus Kremmer (CDU) und Harald Montag (SPD) in den Friedhofsausschuss gewählt. Stellvertreter sind Carsten Vogt (CDU) und Tanja Herwig (SPD). Um den Zweckverband Abfallwirtschaft kümmern sich Ilse von Scharfenberg (CDU), vertreten wird sie von Thomas Bachmann (CDU). Wilhelm Gebhard ist zuständiger Vertreter für die Verbandsversammlung der Ekom21. Mario Hunstock springt ein, wenn Gebhard verhindert ist. In den Kindergartenbeirat wurden Thomas Bachmann, Sabrina Hoffmann und Carsten Vogt (alle CDU) sowie Harald Montag (SPD) gewählt. Die vier Stellvertreter sind Christian Roth, Jutta Niklass und Maria-Henrietta von Stryk (CDU) sowie Charlotte Wandt (SPD). (Jessica Sippel)

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