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Mehrerträge im Wehretaler Haushalt können helfen, Belastungen zu stemmen

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Von: Emily Spanel

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Die höheren Erträge der Gemeinde Wehretal resultieren auch aus dem verstärkten Verkauf von Holz aus dem Gemeindewald. Symbo
Die höheren Erträge der Gemeinde Wehretal resultieren auch aus dem verstärkten Verkauf von Holz aus dem Gemeindewald. Symbo © Florian Hesse

Die Mehrerträge im Wehretaler Haushalt können helfen, die Belastung durch höhere Energiekosten zu stemmen.

Wehretal – Der Haushalt der Gemeinde Wehretal ist auf Kurs. Zum Stichtag 15. August des laufenden Haushaltsjahres weist der Gesamtergebnishaushalt einen Überschuss in Höhe von rund 149 000 Euro aus. „Zum Vorjahreszeitraum wies das ordentliche Ergebnis noch einen Fehlbetrag in Höhe von 227 510 Euro aus“, vergleicht Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich. Und: Aufgrund des entsprechenden Turnus‘ von bestimmten Erträgen und Aufwendungen verbessere sich das Ergebnis zum Jahresende in der Regel noch einmal deutlich.

Gewerbesteuer

Maßgeblich für das im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte Zwischenergebnis sind die sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen in Wehretal. „Die gute Entwicklung der vergangenen Jahre setzt sich erfreulicherweise bei den Erträgen aus der Gewerbesteuer auch in diesem Jahr fort“, erläutert Timo Friedrich. In Zahlen ausgedrückt: Veranschlagt war ein Betrag von 1,4 Millionen Euro; die Jahressollstellung, die in der Quartalsfälligkeit 15. November bereits berücksichtigt ist, beträgt aber rund 1,7 Millionen Euro. „Vorausblickend auf das kommende Haushaltsjahr werden die Mehrerträge helfen, die zukünftig höheren Belastungen im Bereich der Energiekosten decken zu können.“

Erträge

Weiterhin ist es der Gemeinde Wehretal gelungen, ihre Erträge deutlich zu erhöhen – und zwar um rund 590 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Die Erhöhungen aus den privatrechtlichen Erträgen resultieren aus dem verstärkten Verkauf von Holz aus dem Gemeindewald“, so der Bürgermeister. Entsprechende Holzeinschlagsarbeiten aus den Vorjahren seien erst in diesem Jahr umgesetzt worden.

Aufwendungen

Liquiditätskredite wurden im Rechnungsjahr 2022 wegen des positiven Zahlungsmittelbestandes zum Jahresanfang in Verbindung mit dem positiven Finanzmittelfluss aus laufender Verwaltungstätigkeit (knapp 1,1 Millionen Euro) nicht aufgenommen.

Die Auszahlungen für Investitionen belaufen sich bislang auf einen Betrag in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro und betreffen unter anderem die Erschließung des Reichensächser Wohnbaugebiets Am Leimbach III.  Von Emily Hartmann

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