In Eichenberg saßen zwölf Haushalte häufiger auf dem Trockenen – Leitungsbau beginnt nächst Woche

Wasserversorgung wird beständiger

Wolfgang

Eichenberg. Bereits am kommenden Montag wird ein Bauunternehmen damit beginnen, eine neue Wasserleitung von Eichenberg zum Sandweg nach Berge zu bauen. Das kündigte Neu-Eichenbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer (SPD) nach Anwohner-Beschwerden auf Anfrage an.

Im Bereich Kleine Trift saß ein Dutzend Haushalte öfter mal auf dem Trockenen. Ursache: plötzlicher Druckabfall, der aber auch in der Schaltzentrale nicht immer sofort erkannt werden konnte. Der wieder hängt mit maroden, 40 Jahre alten Leitungen zusammen. Die gusseisernen Rohre sind nicht mehr dicht, es treten Wasserverluste auf.

Anwohner Herbert Rafalski hat nachgerechnet: In den zurückliegenden drei Jahren brach die Wasserversorgung mindestens an 19 Tagen für die Dauer von jeweils zwei bis zu 18 Stunden zusammen. Das sei eine Beeinträchtigung der Lebensqualität, meint Rafalski. Und es fielen auch Mehrkosten an, weil nach den Reparaturen das Wasser erst länger laufen muss, ehe sauberes Nass aus dem Hahn kommt.

Nachdem man in den vergangenen Jahren bereits mehrfach auf den Missstand hingewiesen habe, müsse nun eine grundlegende Lösung kommen, fordert Rafalski.

Das soll kurzfristig passieren. Dafür will die Gemeinde 30 000 Euro bereitstellen. Dabei handelt es sich um einen zweiten Abschnitt, ein erstes Teilstück ist schon erneuert worden, wie Verwaltungschef Fischer mitteilte. (wke)

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