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50 Jahre Weihnachtsmarkt Wanfried: Am 3. Dezember gibt’s Glühwein

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Von: Theresa Lippe

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Weihnachtslichter: In diesem Jahr werden die Leuchtsterne in Wanfried nur im Bereich des Weihnachtsmarktes aufgehängt, um Strom zu sparen.
Weihnachtslichter: In diesem Jahr werden die Leuchtsterne in Wanfried nur im Bereich des Weihnachtsmarktes aufgehängt, um Strom zu sparen. © Archivfoto: Carl-Heinz Greim

Wanfried – Bis Weihnachten sind es keine 70 Tage mehr. In Wanfried bedeutet das: Zeit, um den alljährlichen Weihnachtsmarkt zu planen. Dieses Jahr soll der Traditionsmarkt an der Rathauskreuzung zum bereits 50. Mal stattfinden: am Samstag, 3. Dezember, ab 15 Uhr.

Durch Corona fiel der Wanfrieder Weihnachtsmarkt gleich zwei Jahre in Folge aus. Organisiert wird der Markt auch im Jubiläumsjahr von dem Verein „Wanfried Handel(t)“. Wir haben mit dem Vorsitzenden Michael Engel und Bürgermeister Wilhelm Gebhard über den Traditionsmarkt gesprochen.

„Die Wanfrieder sehnen sich danach, dass ihr Weihnachtsmarkt wieder stattfindet“, sagt Michael Engel. Das Feedback der Anwohner, nachdem es die erste Ankündigung für die Veranstaltung gab, sei sehr positiv gewesen. Der Markt sei ähnlich beliebt und traditionsreich wie das Schützenfest und jeden Winter ein Highlight, sagt der Vorsitzende von „Wanfried Handel(t)“.

Besondere, heimelige Stimmung

Engel: „Vor Corona war bei unserem Markt immer viel los. Es herrscht eine ganz besondere, heimelige Stimmung.“ Das liege auch daran, dass die Aussteller mit viel Lust und Liebe dabei seien – alle kämen aus der Region oder hätten einen Bezug zu Wanfried. Das sei besonders. Neben Bratwurst und Glühwein wird es dieses Mal auch Glühmet, also heißen Honigwein, auf dem Wanfrieder Traditionsmarkt geben, berichtet Michael Engel.

Aber auch Stände, an denen Kunsthandwerk verkauft wird, werde es in diesem Jahr geben. Bereits in der Vergangenheit erfreuten sich Stände, an denen Holzbrettchen, Steinkunst und Schmuck verkauft wurden, großer Beliebtheit, weiß Engel.

Damit die Aussteller keinen Draufleger machen, hätte sich der Verein dazu entschieden, die Standgebühren nicht zu erhöhen. Es gelten die Preise wie im Jahr 2019, versichert Bürgermeister Gebhard: „Für Gewerbetreibende fällt eine Gebühr von 40 Euro an, die Mitglieder des Gewerbevereins zahlen 50 Prozent der Standgebühren.“ Vereine und Privatpersonen würden 20 Euro zahlen, Schulen und Kindergärten seien von der Standgebühr befreit. „Wir befinden uns aktuell in der Grobplanung, ein Karussell für Kinder ist aber schon organisiert“, sagt der Bürgermeister.

Engel hofft zudem, dass die Preisbremse die Aussteller dazu anhält, auch ihre Preise entsprechend zu gestalten.

Ein Fünftel der Weihnachtslichter sollen leuchten

Doch auch die Energiekrise ist Thema bei der Planung des Wanfrieder Weihnachtsmarktes. „Die Weihnachtsbeleuchtung ist an den Strom der Straßenlaternen angeklemmt“, erklärt Engel. Brennen die Laternen, leuchten auch die Weihnachtssterne. In diesem Jahr habe man sich aber aufgrund der aktuellen Lage dazu entschieden, nicht mehr die komplette Innenstadt Wanfrieds mit Weihnachtsbeleuchtung auszustatten.

Michael Engel: „Wir beschränken uns auf den Bereich, in dem der Weihnachtsmarkt stattfinden wird.“ Das sei grob ein Fünftel der Weihnachtslichter, die in den Jahren vor der Energiekrise in Wanfried aufgehängt wurden.

Service für interessierte Aussteller im Internet unter: wanfried-handelt.de/weihnachtsmarkt-2022

Von Theresa Lippe

Michael Engel
Michael Engel © Foto: privat/nh

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