Ein Platz zum Entspannen und Lernen

Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer hat Naherholungsort geschaffen

Ruhiger Ort zum Abschalten: Thomas Mäurer hat in Eigeninitiative außerhalb Weißenborns einen Erholungs- und Lernort geschaffen.
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Ruhiger Ort zum Abschalten: Thomas Mäurer hat in Eigeninitiative außerhalb Weißenborns einen Erholungs- und Lernort geschaffen.

Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer hat eine Coronawiese geschaffen - ein Platz zum Ausruhen, Entspannen und Lernen.

Weißenborn – Was früher eine schlichte Grünfläche war, hat sich im vergangenen Jahr zu einem Erholungsort mit Lernpfad entwickelt. „Das ist meine Coronawiese“, wie Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer sie nennt. Denn nach seiner Covid-Infektion vor etwa einem halben Jahr, von der er sich noch immer erholt, zog es ihn zusammen mit Hündin Paula zur Genesung immer wieder an diesen Ort, den er auch für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will. Denn während Corona zieht es nicht nur den Gemeindechef selbst, sondern auch viele andere Menschen in die Natur.

„Ich musste wieder fit werden, die Natur und die Gartenarbeit haben mir dabei geholfen“, sagt er. Seine Coronawiese, die er privat angelegt hat, ist ein bisschen versteckt am Schlierbachswald zu finden, dadurch ist dieser Platz aber umso friedlicher, wenn man vom Alltag einmal Entschleunigung braucht. Wenn man von Oberdünzebach kommend kurz vor Weißenborn rechts in den sogenannten Sonnenscheinweg einbiegt und diesen bis zum Ende durchfährt, gelangt man linker Hand unter den Fischteichen am Rande des Schlierbachswalds zu Mäurers Wiese.

Dort führt eine selbst gebaute Holzbrücke über einen kleinen plätschernden Bach zu der Lern- und Entspannungsfläche. Entdecken kann man viele heimische Baum- und Pflanzenarten, die Mäurer angepflanzt hat: zum Beispiel Eiche, Fichte, Lärche, Esche, Ahorn ebenso wie unterschiedliche Kräuterbüsche und Wildblumen. Geplant ist noch eine Obstbaumwiese, etwa mit Kirschen und Äpfeln, zum Abnaschen. Fachmännischen Rat darüber, welche Sorten sich dort zum Anpflanzen eigenen, will sich Mäurer noch bei der Baumschule Walter einholen.

Zum Ausruhen lädt ein selbst gebauter Sitzkreis mit Feuerstelle und eine Bank am obersten Ende der Wiese ein. Geplant ist außerdem noch ein kleiner Naturteich beziehungsweise ein Feuchtbiotop, in dem sich bestenfalls Frösche ansiedeln werden. Ein Sandarium gibt es jedenfalls schon: „Das ist das Gegenstück zum Insektenhotel, aber eben für Wildbienen, die in der Erde nisten“, erklärt Mäurer. Ein paar Brummer haben sich in dem von Baumwurzeln umgebenen Sand bereits eingelebt.

Sobald die Bäume und Pflanzen gewachsen sind, will Mäurer noch entsprechende Erklärschilder für den kleinen Lehrpfad aufbauen. So können rastende Wanderer, Radfahrer oder auch die Kinder der Weißenbörner Kita – ebenso die der umliegenden Gemeinden – bei ihrem Ausflug vieles über die heimische Natur, ihre Pflanzen und Tiere lernen. (Jessica Sippel)

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