Weiterhin Jugendpflege für Dörfer

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Bei der Wiedereröffnung des Jugendraums in Gertenbach: Der stellvertretender Ortsvorsteher Günter Kellner, Ortsvorsteher Heinz Köhle, Praktikant Adrian Weiler von der Stadtjugendpflege und der damaloge Stadtjugendpfleger der Stadt Witzenhausen Alexander Schöberl.

Witzenhausen. Erfolgreich und zielführend ist das Projekt „Jugendarbeit in den Dörfern" laut dem Vorsitzenden des Jugendfördervereins Witzenhausen, Lukas Sittel, gewesen.

Das sagte er bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Sieben Jahre lang hatte der Jugendförderverein das Projekt umgesetzt.

Zum Ende des Jahres 2014 lief die finanzielle Förderung durch die Stadt Witzenhausen nun aus. Lukas Sittel bedauerte dies in seinem Rechenschaftsbericht, kündigte aber gleichzeitig an, dass der Verein auch in Zukunft die offene Jugendarbeit in den Ortsteilen und in der Stadt begleiten werde.

Neuer Jugendpfleger 

In welcher Form dies geschehen wird, sei noch nicht klar, sagt Boris Brokmeier vom Jugendförderverein. „Es ist unser erklärtes Ziel. Wir müssen nur abwarten, bis die Rahmenbedingungen geklärt sind.“

Alexander Schöberl, der als Jugendpfleger beim Jugendförderverein angestellt und für die Jugendräume in den Dörfern zuständig war, konnte in seinem Bericht einige Erfolge vorweisen: So habe man in einigen Ortsteilen die Arbeit in den Jugendräumen stabilisieren und zusätzlich neue Zielgruppen gewinnen können. In Gertenbach habe man den Jugendraum wieder eröffnet und in Roßbach eine neue Jugendgruppe gegründet. Ziel der Arbeit sei dabei immer, die Jugendlichen in den Dörfern zu unterstützen.

Dazu würden der Aufbau von Vereinsstrukturen, die Ausbildung von verantwortlichen Jugendlichen sowie die Einbindung der Jugendräume in das Dorfleben gehören. Sittel dankte Schöberl für seine Arbeit und sein Engagement und wünschte ihm viel Erfolg für seine neue Tätigkeit als Jugendbildungsreferent in der Rhön. „Die Stelle von Alexander Schöberl wird von der Stadt neu ausgeschrieben und besetzt“, erklärt Brokmeier. Wer der neue Jugendpfleger wird, sei deswegen noch nicht klar.

Nicht nur ein Jahr 

Ein Arbeitsvertrag über ein Jahr sei allerdings nicht der Wunsch des Vereins, so Sittel, da Kontinuität in der Arbeit mit den Jugendlichen aufgebaut werden müsse.

Von Maximilian Bülau

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