Situation von Behinderten soll analysiert werden

Werra-Meißner-Kreis wird Modellregion für Inklusion

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Symbolbild dpa

Werra-Meißner. Der Werra-Meißner-Kreis wird eine von hessenweit sechs Modellregionen, die das Zusammenleben von Behinderten und Nicht-Behinderten fördern will.

In den kommenden zwei Jahren wird der Kreis insgesamt 100.000 Euro bekommen, um die sogenannte Inklusion voranzutreiben. Staatsminister Stefan Grüttner (CDU) und Landrat Stefan Reuß (SPD) haben dazu im Wiesbadener Landtag eine Zielvereinbarung unterzeichnet, die einen Teil der Umsetzung des Landesaktionsplans zur UN-Behindertenrechtskonvention darstellt.

Der Werra-Meißner-Kreis möchte in den nächsten zwei Jahren einen "Masterplan Inklusion" entwickeln, der in einem ersten Schritt die aktuelle Situation von Menschen mit Behinderungen analysiert und Visionen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft entwickelt. Weiterhin soll beispielhaft in Projekten rund um das Wohnen und die Freizeitgestaltung aufgezeigt werden, wie Inklusion vor Ort gelebt werden kann. Helfen sollen dabei Akteure aus Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Interessens- und Selbsthilfegruppen und interessierte Bürger.

Wer Interesse hat, kann sich bei Ilona Friedrich (Werra-Meißner-Kreis) unter Tel. 05651/30214 1 und bei Sabine Wilke (Verein für Regionalentwicklung) unter Tel. 05651/70511 melden. (ts/wr)

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