Zwei Prozent Landesfläche für Windräder

169 Vorranggebiete stehen fest: Land genehmigt offiziell Windenergie-Plan

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Flächen für Windräder stehen fest: Zwei Prozent der Fläche von Nordhessen darf künftig für den Bau von Windrädern genutzt werden. Bei Kleinalmerode stehen die Anlagen schon im Kaufunger Wald.

Werra-Meißner-Kreis. Die Regionalversammlung Nordhessen hat den Windenergie-Plan im Oktober 2016 beschlossen, nun hat die hessische Landesregierung ihm auch zugestimmt.

Damit erhält der weitere Ausbau der Windenergie in Nordhessen eine rechtliche Grundlage.

„Das ist ein wichtiger Schritt auf dem langfristigen Weg in eine Energieversorgung, die ausschließlich auf erneuerbaren Quellen basiert“, sagte Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir (Grüne) einer Pressemitteilung zufolge.

Der Teilregionalplan Windenergie für Nordhessen weist 169 Vorranggebiete zur Nutzung der Windenergie mit zusammen 16 700 Hektar aus. Dies entspricht rund zwei Prozent des Regierungsbezirks Nordhessen, so dass die Vorgabe des Landesentwicklungsplans erfüllt wird.

Die Festlegung bedeutet indes nicht, dass die gesamten 16 700 Hektar mit Windrädern vollgestellt werden. Vielmehr sind die übrigen Gebiete vom Bau solcher Anlage grundsätzlich ausgeschlossen.

Bei allen Projekten müsse auch künftig in jedem Einzelfall geprüft werden, dass „keine unüberbrückbaren Konflikte mit Naturschutz, Besiedlung und anderen Zwecken der Raumplanung erkennbar sind“, erläuterte Al-Wazir. Mit dem Plan solle die Entwicklung auf die Gebiete gelenkt werden, die sich am besten für Windräder eigneten. 

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