4,7 Prozent sind ohne Job

Arbeitsmarkt im Werra-Meißner-Kreis: Quote steigt im Juli wieder leicht an

Werra-Meißner. Insgesamt 2.456 Menschen sind im Werra-Meißner-Kreis im Juli arbeitslos gemeldet. Das ist schlechter als im Vormonat, aber deutlich besser als im Vorjahresmonat.

55 Personen mehr als im Juni (+ 2,3 Prozent) und 394 Jobsuchende weniger als im Juli 2017 (-13,8 Prozent) sind zurzeit arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote steigt von 4,6 auf aktuell 4,7 Prozent an. Im Vorjahr lag sie noch bei 5,5 Prozent. Der Bestand offener Stellen ist mit 600 höher als im Vormonat (+23 Stellen oder +4,0 Prozent) und im Vorjahr (+26 Stellen oder + 4,5 Prozent). 

„Etwas mehr Arbeitslose im Juli sind keine Überraschung, weil insbesondere Jugendliche nach Schul- oder Ausbildungsende bis zum Start der Ausbildung oder des Studiums im Herbst bei uns gemeldet sind“, erklärt Agenturchef Detlef Hesse.

Insgesamt präsentiert sich der nordhessische Arbeitsmarkt auch im Juli sommerlich entspannt. Zwar ist die Anzahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Kassel (Stadt Kassel, Landkreis Kassel, Werra-Meißner-Kreis) gegenüber Juni leicht gestiegen. Das entspricht aber durchaus der üblichen saisonalen Entwicklung. Im Jahresvergleich überzeugen nach wie vor deutliche Minuswerte in allen Personengruppen und bestätigen die Fortdauer der anhaltenden Erholung.

Aktuell sind im Agenturbezirk 15.379 Jobsuchende registriert. Das sind 511 Personen oder 3,4 Prozent mehr im Monatsvergleich. Dagegen hat sich die Anzahl der Menschen ohne Beschäftigung binnen Jahresfrist um nicht weniger als 1652 Personen oder 9,7 Prozent verringert. Die aktuelle Arbeitslosenquote meldet sich mit 5,4 Prozent - 0,2 Punkte mehr als im Juni, aber 0,6 Punkte weniger als im Juli 2017. 

„Der Arbeitsmarkt bewegt sich nach wie vor in ruhigem Fahrwasser, was die Arbeitslosenzahlen anbelangt“, sagt Hesse. Besonders erfreulich wertet Hesse, dass die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben. Allein der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit betrage hier bis zu 18 Prozent. Ältere und Migranten profitierten ebenfalls.

Rubriklistenbild: © Ralf Hirschberger/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.