Fragen und Antworten

Autofahren im Herbst: Was man jetzt beachten sollte

Jetzt im Herbst hängt oft dichter Nebel in der Luft. Dieser bringt für alle Autofahrer besondere Herausforderungen. So kommt man entspannt und sicher durch den Straßenverkehr:

Was sind die Hauptgründe für schwere Unfälle im Nebel? 

Nebelunfälle passieren vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen, nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringem Abstand zum Vordermann, so der ADAC. Generell sollte die Geschwindigkeit den Sichtbedingungen angepasst werden. „Wichtig ist, immer ausreichend Abstand zum Vordermann zu lassen“, sagt Reiner Lingner, Sprecher der Polizeidirektion Werra-Meißner. Faustregel: Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit.

Wann muss ich im Herbst das Licht einschalten? 

Gelbe Kontrollleuchte: Die Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet.

Das Tagfahrlicht reicht im Herbst oft nicht aus. Deshalb rät Lingner, auch tagsüber immer das Abblendlicht einzuschalten. Verpflichtend ist das allerdings nicht. Treten aber Nebel, Schneefall oder Regen auf, muss bei erheblichen Sichtbedingungen grundsätzlich das Abblendlicht eingeschaltet werden. Ansonsten drohen 90 Euro und ein Punkt.

Wann darf die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden? 

Nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern. „Dabei kann man sich an den Leitpfosten am Straßenrand orientieren. Denn sie liegen immer 50 Meter auseinander“, sagt Lingner. Wer nach dem Nebel noch mit Nebelschlussleuchte fährt, der muss mit einem Verwarngeld von bis zu 35 Euro rechnen.

Wann kommen die Nebelscheinwerfer zum Einsatz? 

Die meisten Fahrzeuge sind mit Nebelscheinwerfern ausgerüstet. Sie dürfen nicht nur bei Nebel, sondern generell bei schlechter Sicht eingeschaltet werden. Zum Beispiel bei starkem Regen oder Schneefall. Bei normalen Sichtverhältnissen ist das Fahren mit den Nebelscheinwerfern nicht erlaubt. Es droht ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro.

Wo lauert der Nebel besonders häufig? 

Vor allem in der Nähe von Flüssen und Talsenken. Der Nebel sorgt für einen Feuchtigkeitsfilm auf dem Asphalt. „Und jetzt im Herbst, wenn es kalt ist, kann die Nässe auch gefrieren“, so Lingner. Dann sollte man natürlich besonders vorsichtig fahren.

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