45-Jährige komplettiert das Team

Bettina Maschke jetzt im VR-Bank-Vorstand

Der neue VR-Bank-Vorstand: (von links) Uwe Linnenkohl, Bettina Maschke, Erich Klebe, Thorsten Zindel

Werra-Meißner. Das Führungsteam beim Geldinstitut ist jetzt wieder komplett.

Der Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner ist wieder vollzählig. Bettina Maschke ist die Nachfolgerin des im Dezember 2016 ausgeschiedenen Stefan Fross. Die 45-Jährige wurde vom Aufsichtsrat der Bank ernannt, am Donnerstag vorgestellt und tritt ihre Tätigkeit Mitte April an. Maschke ist für Vertrieb und Vermögensmanagement zuständig. Vorstand Uwe Linnenkohl übernimmt weiter die Ressorts Produktion und Steuerung.

Linnenkohl freut, dass „jemand von außen“ mit „unverklärtem Blick und neuem Ideentum“ die Position und Aufgaben übernimmt. Wenn Bettina Maschke ihren Dienst bei der VR-Bank antritt, will sie zunächst die Mitarbeiter kennenlernen. Bei der ersten Begegnung während einer Mitarbeiterversammlung habe sie eine „hochmotivierte Mannschaft, die man begeistern kann“ erlebt.

Maschke begann ihre Karriere nach dem Abitur mit einer Ausbildung bei der BFG-Bank, war anschließend 15 Jahre bei dem Unternehmen und seinen Rechtsnachfolgern beschäftigt. Seit 2009 arbeitete die 45-Jährige in leitenden Funktionen bei der Sparkasse, zuletzt als stellvertretender Vorstand bei der Kreissparkasse Osterholz.

Das erste Gespräch mit dem Aufsichtsrat führte Bettina Maschke ausgerechnet an Rosenmontag - für eine gebürtige Rheinländerin eine Herausforderung der besonderen Art. Die 45-Jährige hat den Vorstandsposten bei der VR-Bank Werra-Meißner schließlich trotzdem angenommen. „Die menschliche Komponente ist mir wichtig, und die passt ideal“, sagt Maschke. Zu einer Bank in einer Großstadt wäre sie nicht gegangen, sagt sie: „Wir sind Landeier.“

Bettina Maschke ist verheiratet und zählt die Jagd, Kochen und Fernwandern zu ihren Hobbys.

Bei der VR-Bank wird Maschke sich um den Vertrieb kümmern. „Zum Vertrieb gehört es, das Schwarze im Auge des Kunden von Zeit zu Zeit zu sehen“, umschreibt Vorstand Uwe Linnenkohl das Anforderungsprofil seiner neuen Kollegin. Nach Ansicht Linnenkohls ist gegenwärtig viel Bewegung im Markt. „Viele Investitionen werden nur als größere Einheit möglich sein“, sagt er. Die VR-Bank habe diese wirtschaftliche Stärke. Linnenkohl: „Wir brauchen keine Fusion, wir planen auch keine Fusion, könnten aber bei passender Gelegenheit agieren.“

Der Aufsichtsrat hat intern und extern nach einem Nachfolger für den im Dezember vergangenen Jahres ausgeschiedenen Vorstand Stefan Fross gesucht. Aufsichtsratsvorsitzender Erich Klebe berichtete gestern von insgesamt 48 Bewerbern, darunter auch solche aus dem eigenen Haus. „Das zeigt ein deutliches Interesse der Mitarbeiter an der Bank“, so Klebe.

Bei der Auswahl habe sich der Aufsichtsrat „nicht vom Quotenzwang leiten lassen“, berichtet Klebe von den Beratungen in dem Gremium. Bettina Maschke sei die beste Bewerberin für die Vorstandsposition gewesen und deswegen berufen worden. „Sie bringt uns weiter.“ Dass eine Frau jetzt Vorstand ist, sieht Uwe Linnenkohl positiv: „54 Prozent unserer Belegschaft sind Frauen.

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