Corona im Werra-Meißner-Kreis (Nordhessen)

Abfall aus Quarantäne richtig entsorgen - Keine Taschentücher lose in die Mülltonne

Corona in Werra-Meißner: Regeln für Abfall in der Quarantäne
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Merkblatt zur Müllentsorgung in Corona-Quarantäne: Der Landkreis Werra-Meißner informiert über neue Regelungen.

Wegen der Corona-Fälle im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen wurde vom Landkreis nun ein Merkblatt zur Müllentsorgung in der Quarantäne herausgegeben.

Abfälle aus Haushalten mit Personen, die wegen Verdacht auf eine Ansteckung mit Corona unter Quarantäne stehen, können möglicherweise Viren enthalten. Darauf weist der Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen mit einem Merkblatt hin und gibt Tipps zum richtigen Entsorgen:

  • Abfälle, die möglicherweise kontaminiert sind, sollen in stabile und möglichst reißfeste Beutel gegeben werden. Diese Säcke sollen zugebunden oder verknotet in die Mülltonne kommen. Die Müllbeutel sollen nicht lose neben der Mülltonne zur Abfuhr gelagert werden.
  • Lose Taschentücher sollen nicht in die Mülltonnen geworfen werden, sondern gehören auch in den Müllbeutel.
  • Mindestens drei Tage vor der Abfuhr soll kein neuer Müll in die Tonne gegeben werden.
  • Glas und Pfandverpackungen sollten nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern bis zum Ende der Quarantäne aufgehoben werden. Empfohlen wird, die Oberflächen zu reinigen.

Von Nicole Demmer

Mehr zu Corona in der Region

Die neuesten Entwicklungen zu Corona im Werra-Meißner-Kreis gibt es im News-Ticker.*

Die Händler von Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis)* bekommen einen digitalen Marktplatz. So sollen die Geschäfte trotz Corona-Krise am Leben erhalten werden. Um den Verkauf der Ware so kontaktlos wie möglich zu gestalten, können die Kunden ihre Bestellung abholen oder liefern lassen. Bezahlt wird per Paypal und Rechnung. Die Auslieferer sind zudem mit einem mobilen EC-Gerät ausgerüstet.

Wegen des Coronavirus werden im Werra-Meißner-Kreis die Kitagebühren* für April ausgesetzt. Darauf verständigten sich jetzt die 16 Bürgermeister der Gemeinden des Kreises. Für viele Familien sei es eine große Belastung, ihre Kinder derzeit privat zuhause zu betreuen. „Entsprechend unserer Vereinbarung, in der Corona-Krise kreiseinheitliche Lösungen zu finden, haben wir versucht, finanzielle Härten abzumildern“, sagen die Rathauschefs.

Wegen Corona wird auch im Werra-Meißner-Kreis der Mundschutz* knapp. Herleshausens Pfarrerin Katrin Klöpfel koordiniert eine Freiwilligen-Aktion, bei der Schutzmasken genäht werden sollen. Das ganze Projekt soll ohne direkten Menschenkontakt vollzogen werden. Es wird zum Beispiel telefoniert und sich über den Nachrichtendienst Whatsapp verständigt. Material wird vor die Haustür gelegt und dort abgeholt.

Bislang sind die Feuerwehren im Werra-Meißner-Kreis einsatzfähig. Damit das in der Corona-Krise so bleibt, sind alle Übungen, Lehrgänge und Versammlungen abgesagt.

Darüber hinaus gibt es auch einen überregionalen News-Ticker zu Corona in Nordhessen.*

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