Ein Tier überlebte

Fünf Wildunfälle in einer Nacht im Werra-Meißner-Kreis

Werra-Meißner-Kreis. Zu fünf Zusammenstößen mit Rehen kam es zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh im Kreisgebiet. Das berichtet die Polizei.

Die meisten Tiere verendeten nach den Unfällen, an den Autos entstanden teils erhebliche Schäden. Menschen wurden nicht verletzt.

Donnerstagfrüh um 7.30 Uhr, lief ein Reh vor das Auto einer 46-Jährigen aus Großalmerode, die in der Gemarkung Berkatal-Kammerbach unterwegs war. Das Tier lief verletzt davon. Kurz zuvor, um 6 Uhr fuhr ein 33-jähriger Autofahrer aus Mühlhausen ein Reh an, als er auf der Landesstraße vom Meißner-Plateau kommend in Richtung Velmeden unterwegs war. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht, am Wagen entstand ein Schaden von 4000 Euro.

In der Dämmerung, 5.30 Uhr, hatte es auch zwischen Dohrenbach und Roßbach gekracht. Hier war ein Reh ins Auto eines unbekannten Fahrers gelaufen und schwer verletzt im Graben liegen geblieben. Ein später vorbeifahrender Autofahrer bemerkte das Tier und rief die Polizei.

Ebenfalls Donnerstagmorgen, um 4.10 Uhr, lief ein Rehbock auf der Landesstraße zwischen Oberhone und Reichensachsen vor einen Pkw. Auch dieses Tier verendete nach dem Unfall. Und bereits Mittwochabend, 22.20 Uhr, erfasste ein Autofahrer in der Gemarkung Frankershausen ein Reh, das den Zusammenstoß nicht überlebte.

Rubriklistenbild: © privat/nh

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