Hubertus Meyer-Burckhardt ist Zugpferd der Image-Kampagne für Werra-Meißner-Kreis

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Sprach seinen Teil beim Rundfunk Meißner ein: Hubertus Meyer-Burckhardt. Er ist das prominenteste Gesicht der neuen Imagekampagne des Werra-Meißner-Kreises, die internetbasiert ist.

Werra-Meißner. Spätestens in zwei Wochen startet der Werra-Meißner-Kreis seine neue Image-Kampagne „In der Mitte von ...“:

Hier lebende Menschen wurden befragt, was sie an ihrer Heimat lieben. Die daraus entstandenen Spots gibt es dann im Internet zu sehen. Einer, der auch mitmacht, ist der aus der NDR-Talk-Show bekannte Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt - er ist gebürtiger Nordhesse.

Es war ein Fernglas, das Hubertus Meyer-Burckhardt den Werra-Meißner-Kreis ein Stück weit näher an sein Herz rücken ließ: Als Anfang der 80er-Jahre der Willi-Busch-Report in Wanfried gedreht wurde, kümmerte sich der heutige 59-jährige Fernsehproduzent, Autor und Moderator der NDR-Talk Show bei dem Film um die Außen-Requisite - und stellte eines Tages mit Erschrecken fest, dass ein dringend benötigtes Fernglas fehlte.

„Und das damals in einem Wanfrieder Geschäft zu finden, war schwer.“ Die Idee kam prompt: Wenn nicht ein Förster ein solches tragbares Fernrohr hat, wer dann? Spontan klingelte er bei dem damaligen Oberförster Wolfgang Heine - und bekam das Fernglas. „Das hat mir nicht nur den Drehtag gerettet, ich habe dadurch auch die Menschlichkeit im Werra-Meißner-Kreis kennengelernt“, sagt Meyer-Burckhardt heute - und hat ohne lange Zeit des Nachdenkens zugesagt, als es darum ging, ein bekanntes Gesicht für die Image-Kampagne „In der Mitte von...“ des Kreises zu finden.

Die Kampagne 

Flyer auslegen, ein paar Bilder machen und hoffen, dass die irgendjemand sieht: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises wollte weg von der üblichen Werbestrategie, suchte nach einer originellen Idee. Durch Zufall wurde ein Radiointerview mitgehört, bei dem Hubertus Meyer-Burckhardt betonte, dass „Eschwege eine unterschätzte Stadt ist“ - der Kontakt wurde aufgenommen, eine Kommunikationsagentur mit eingeschaltet.

Die entwickelte die Idee der Kampagne „In der Mitte von...“: Statt einer einmaligen Aktion werden in einem regelmäßigen Turnus Spots auf einer Internetseite hochgeladen. So tauchen immer wieder neue Gründe auf, warum es sich im Kreis gut leben lässt. Vorgestellt werden dabei Menschen, die in kurzen Spots erläutern, was sie an ihrer Heimat lieben - ob schon hier geboren oder erst zugezogen. Auch außergewöhnliche Projekte kommen zur Sprache, wie der Versuch eines Jung-Kochs, einen Michelin-Stern zu bekommen. Bewusst zeigt dabei die Kampagne Gegensätzlichkeiten auf: Die Ruhe ist im Kreis ebenso zu finden wie Feste mit Tausenden von Menschen.

Der Fürsprecher 

Dass sich Hubertus Meyer-Burckhardt bereit erklärt hat, bei der Imagekampagne mitzuwirken, liegt in seiner Vergangenheit: Aufgewachsen in Kassel, war er des Öfteren zu Gast im Kreis. Denn als Schüler ruderte er in der Schulmannschaft, fuhr auf dem Werratalsee im Vierer Regatten. Zudem half ihm der Wanfrieder Oberförster Wolfgang Heine ein weiteres Mal: Nachdem er ihm erst ein Fernglas geliehen hatte, half er dem heutigen Moderator und Filmproduzenten bei seinem Aufnahmefilm für die Hochschule für Fernsehen und Film in München. „Und wenn ich jetzt hierher zurückkomme, überfällt mich schon ein bisschen Wehmut.“

Der Startschuss 

Freigeschaltet werden soll die Internetseite www.in-der-mitte-von.de spätestens in zehn Tagen. Zu sehen und zu hören sind dann spannende Geschichten von Projekten, Menschen und ihren Träumen.

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