Linien 200, 210 und 290

Im Stundentakt rund um den Meißner: Mehr Fahrten auf drei Buslinien

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Einmal stündlich: Statt morgens, mittags und abends erhöht der NVV die Taktzahl auf stündlich einen Bus. 

Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) setzt seine im Dezember gestartete Angebotsoffensive nun auch im Werra-Meißner-Kreis um.

Ab Montag, 15. April, sind die Buslinien 200 (Eschwege–Waldkappel–Hessisch Lichtenau) von Montag bis Freitag und 210 (Helsa–Großalmerode–Witzenhausen) an allen Tagen der Woche im Stundentakt unterwegs.

Zusätzlich werden weitere Fahrten auf der Linie 290 (Eschwege–Meißner–Hessisch Lichtenau) angeboten. Auf jeder der drei Linien werden an diesen Tagen zusätzlich je Richtung zwischen vier und sechs Fahrten täglich in den vorhandenen Fahrplan integriert.

Bis zum Dezember dieses Jahres soll es von Montag bis Freitag auf den meisten regionalen Buslinien in Nordhessen mindestens einen Stundentakt geben, dafür werden zum nächsten Fahrplanwechsel knapp 2,3 Millionen zusätzliche Buskilometer bei den Verkehrsunternehmen beauftragt, kündigte NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch an. Das seien etwa 20 Prozent mehr an Leistung gegenüber dem Fahrplan 2018. Dafür investiere der NVV ab 2020 zusätzlich etwa 4,5 Millionen Euro.

Ziel sei es, so Rausch einer Pressemitteilung zufolge, „in allen nordhessischen Gemeinden ein kontinuierliches Angebot über den ganzen Tag in Abstimmung mit den jeweiligen Landkreisen zu planen“. Dass in ländlichen Gemeinden nur morgens, mittags und abends ein Bus fährt, soll es künftig nirgendwo mehr geben.

Damit die Planung tatsächlich Realität werden kann, hänge von einigen wichtigen Rahmenbedingungen ab. Dazu gehörten ausreichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Fahrpersonal genauso wie die sinnvolle Verknüpfung mit den Fahrplänen anderer Verkehrsmittel zum Beispiel Regionalzügen und lokalen Bussen.  

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