Kirchenkreise legen ab 2020 zusammen

Hessisch Lichtenau. Die Kirchenkreise Witzenhausen und Eschwege wollen 2020 fusionieren. Dies teilte Dekanin Ulrike Laakmann in ihrem Bericht anlässlich der Frühjahrstagung der Kreissynode Witzenhausen im Wangenheimsaal von Lichtenau e.V. am Samstag mit.

Hintergrund dieser Planungen sind zum einen die demografische Entwicklung in beiden Kirchenkreisen, zum anderen eine neue Berechnungsgrundlage für Pfarrstellen. „Zusammengenommen werden wir dann im Korridor von 25 bis 40 Pfarrstellen liegen“, führte Laakmann aus.

Beide Kirchenkreisvorstände haben daher Kontakt zu den Verantwortlichen der Landeskirche Kurhessen-Waldeck aufgenommen. Die Gespräche seien ermutigend verlaufen. Angedacht ist eine Erprobungssatzung. Laakmann: „Für den entstehenden sehr großen Kirchenkreis sind aus unserer Sicht besondere Strukturen zu schaffen“.

Zumindest für eine Übergangszeit sollen die zwei Dekanstellen in Eschwege und Witzenhausen erhalten bleiben. „Der Bischof hat uns bis zum Jahresende einen genauen Zeitplan aufgegeben“, berichtete Laakmann. Erarbeitet werden soll dieser von einer gemeinsamen Steuerungsgruppe.

Zuvor ist ein gemeinsamer Grundsatzbeschluss beider Kreissynoden nötig. Der soll am 5. Oktober in einer Sondersynode in Bad Sooden Allendorf gefasst werden. Beide Kirchenkreise haben schon seit vielen Jahren ein gemeinsames Kirchenkreisamt und tragen zusammen das regionale Diakonische Werk.

Abstimmen will man sich auch mit den Kirchenkreisen Hofgeismar und Wolfhagen sowie Hersfeld und Rotenburg, die ebenfalls für 2020 Fusionen anstreben. Die Synode nahm die Informationen zustimmend zur Kenntnis.

Per SMS teilte zudem der Eschweger Dekan Dr. Martin Arnold von der zeitgleich in Meinhard-Schwebda tagenden Synode Einverständnis mit. (zgg)

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