Eine Institution im Kreisfußball

Auer Kreisfußballwart Horst Schott wird 70 Jahre alt

Legenden unter sich: Horst Schott mit Günther Netzer.

Werra-Meißner. Horst Schott aus Aue feiert am Samstag seinen 70. Geburtstag. In 1000 Spielen zückte er nicht einmal die Rote Karte.

Im Kreisfußball ist er eine Institution, und aus dem gesellschaftlichen Leben des Werra-Meißner-Kreises ist er nicht wegzudenken: Horst Schott, dienstältester Kreisfußballwart, feiert am heutigen Samstag seinen 70. Geburtstag.

„Ich mache anderen gern eine Freude“, erklärte Schott sein zeitintensives Engagement für Sport und Gemeinwohl einst. Erhalten hat der 70-Jährige für seinen außergewöhnlichen Einsatz nicht nur die höchsten Auszeichnungen des Kreises und des Landes Hessen - Schott ist zudem auch Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Zurückblicken kann Horst Schott auf eine beeindruckende Karriere: 1987 war er der jüngste Kreisfußballwart, der dieses Amt antrat. Heute ist er der Dienstälteste - und nach wie vor mit vollem Elan und einem reichen Fundus an Erfahrung dabei.

Den Spielplan im Blick: Horst Schott zückte nicht einmal die Rote Karte. Fotos: Archiv

Aber nicht nur auf dem Fußballplatz hat der 70-Jährige junge Talente gefördert: 34 Jahre lang hat er etwa als Vorsitzender den TSV Frieda geführt und dort viele neue Abteilungen - wie die Sportgymnastik, die Laienspiel- oder Nordic-Walking-Gruppe - ins Leben gerufen. Über 44 Jahre lang stand Horst Schott selbst als Fußballer auf dem Platz: Zuerst bei der Jugend des VfL Wanfried, dann beim TSV Frieda und später in der Seniorenmannschaft der Spielgemeinschaft Frieda/Schwebda/Aue.

Fairness ist wichtig

„Bei über 1000 Spielen war ich aktiv dabei - und das ohne eine Gelbe oder Rote Karte“, sagt er. Fairness sei ihm eben äußerst wichtig, so der Kreisfußballwart. Das habe er auch bei seinen Einsätzen als Trainer oder Schiedsrichter immer beherzigt.

Einen Namen hat sich der heute 70-Jährige auch im Berufsleben gemacht. 40 Jahre hat er bei Friedola in Frieda gearbeitet und dort als Ausbildungsleiter den Ausbildungsberuf des Kunststoff-Formgebers aufgebaut. „Ohne die Unterstützung meiner Familie“, sagt Horst Schott, „wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Eine feste Institution seit rund 25 Jahren ist das Neujahrskonzert in Frieda - initiiert von Horst Schott. Nachdem sich das Werra-Meißner-Orchester aufgelöst hatte, suchte er nach einer Alternative und fand eine gute: das Johann-Strauß-Orchester aus Frankfurt.

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