Gewählt werden soll parallel zur Bundestagswahl

Landrat Reuß bewirbt sich um dritte Amtszeit

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Neuerdings auch ein Schelm: Landrat Stefan Reuß wurde vor drei Wochen der Schlemenorden des Carnecal Club Fürstenhagen verliehen. Zum Umhängen des schweren Ordnes stieg Beate Blumenstein, stellvertretende Vorsitzende des CCF, auf einen Stuhl.

Werra-Meißner. Stefan Reuß (SPD) will über den 5. Juni 2018 hinaus Landrat des Werra-Meißner-Kreises sein. Das erklärte er in einem Exklusiv-Interview mit unserer Zeitung.

„Ganz klares Ja“, antwortete er auf die Frage, ob er eine dritte Amtszeit anstrebe. Er habe „richtig Lust, weiterzumachen“, sagte er.

Auch die Würfel für den Wahltermin sind quasi gefallen: Gewählt werden soll der Landrat am 24. September, also parallel zur Bundestagswahl. So jedenfalls will Reuß es vorschlagen, das letzte Wort hat der Kreistag. Es ist davon auszugehen, dass das Kreisparlament dem 24. September zustimmt. Dessen nächste Sitzung ist für den 19. Mai anberaumt.

Reuß spricht sich unter anderem für eine parallelen Urnengang zur Bundestagswahl aus, um eine höhere Wahlbeteiligung zu erreichen. Außerdem will er unnötigen doppelter Verwaltungsaufwand vermeiden. Und schließlich werde es auch immer schwieriger, genügend ehrenamtliche Wahlhelfer zu rekrutieren.

Seit klar ist, dass die Stadt Witzenhausen am 24. September über das Bürgermeisteramt entscheiden lassen will und auch schon drei Kandidaten bekannt sind, mehrten sich in der Öffentlichkeit die Fragen nach dem Termin für die Landratswahl - und auch danach, ob Amtsinhaber Reuß erneut antreten will.

Nun fehlt nur noch das Signal aus Großalmerode. Auch dort könnte die Bürgermeisterwahl mit der Bundestagswahl zusammengelegt werden. Dies wird von Amtsinhaber Andreas Nickel (SDP) auch favorisiert, wie er auf Anfrage sagte. Bevor er den 24. September als Wahltermin aber vorschlägt, will er mit den Vorsitzenden aller Stadtverordneten-Fraktionen sprechen. Nächste Gelegenheit dafür bietet sich bei der Haupt- und Finanzausschusssitzung am Donnerstagabend. Ob er für eine dritte Amtsperiode antritt, wollte Nickel nicht verraten.

Ein Interview und weitere Artikel zum Thema lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA/Witzenhäuser Allgemeine.

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