Neues Vorstandsmitglied bei der Sparkasse: Marc Semmel folgt Wolfgang Wilke nach

Neues Gesicht: Vorstandschef Frank Nickel (links) und der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Stefan Reuß, präsentierten jetzt Marc Semmel (Mitte) als neues Mitglied des Vorstands der Sparkasse Werra-Meißner. Foto: Steensen

Werra-Meissner. Der Verwaltungsrat und der Kreisausschuss haben einstimmig einen Nachfolger für Wolfgang Wilke gewählt: Neues Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Werra-Meißner wird Marc Semmel.

Der 45-Jährige setzte sich laut Verwaltungsratschef Stefan Reuß gegen 26 Bewerber durch.

Marc Semmel stammt gebürtig aus Hanau. Er hat in Gelnhausen eine Lehre zum Bankkaufmann absolviert und sich als Sparkassenbetriebswirt und als Master of Business Administration (MBA) fortgebildet. Seit 2010 arbeitet er für die Sparkasse Miltenberg-Obernburg in Unterfranken, 2012 wurde er dort zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Nach Angaben der Sparkasse Werra-Meißner bringt Semmel viel Erfahrung in den Bereichen Privatkundenberatung, Kreditanalyse und Unternehmenssteuerung mit.

Zum 1. Januar wird Semmel in Eschwege seine neue Aufgabe als Verantwortlicher für das Kundengeschäft, das Management der Eigenanlagen und die interne Revision antreten. Sein Ziel ist, die Sparkasse zum meist-empfohlenen Finanzdienstleister im Kreis zu machen, die 400 Mitarbeiter dafür zu begeistern sieht er als erste wichtige Aufgabe an.

Der kinderlose 45-Jährige will mit seiner Frau und seinem Hund möglichst schnell aus Nordbayern in den Werra-Meißner-Kreis ziehen. In seiner Freizeit hält er sich mit Laufen, Schwimmen, Radfahren und Fußball-Spielen fit, zudem spielt er Klavier und Gitarre („aber nur für mich“).

Wilke geht nach Nienburg 

Sein Vorgänger Wolfgang Wilke wird zum 1. November Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nienburg. Vorstandschef Frank Nickel ist zuversichtlich, dass die zweimonatige Vakanz von Wilkes jetzigem Posten mit Hilfe der stellvertretenden Vorstandsmitglieder überbrückt werden kann. Die Vakanz lasse sich wegen bestehender Kündigungsfristen nicht vermeiden.

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