Warnung vom Forstamt und mögliche Verspätungen beim ÖPNV

Vier Schulen im Werra-Meißner-Kreis wegen Sturm geschlossen

+
Heute geschlossen: Die Grundschule in Hessisch Lichtenau

Werra-Meißner. Die Grundschule und die Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau sowie die Paul-Moor in Reichensachsen und die Frau-Holle-Schule in Meißner-Abterode wurden am Donnerstag wegen der Warnung vor Sturm Friederike geschlossen.

Über die mögliche Schließung habe sie die Eltern bereits am Mittwoch informiert, teilt Stefanie Baierl, Leiterin der Hessisch Lichtenauer Grundschule, mit. Da es sich bei den Schülern vor allem um Jungen und Mädchen aus der Kernstadt handelt, musste kein gesonderter Busverkehr eingesetzt werden. Manche der Kinder, die den Schulbus nutzen, wurden laut Baierl von ihren Eltern abgeholt, die restlichen Schüler werden bis 16 Uhr in zwei Gruppen in der Schule betreut.

Betreut werden auch die Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule, die nicht mit Straßenbahn oder Linienbussen nach Hause kommen. Sie bleiben in der Schule, bis die ersten regulären Schulbusse fahren, berichtet stellvertretender Schulleiter Erhard Pfaffenbach. Aufgrund der Sturmwarnung, Anfragen von Eltern und der Entscheidung der Grundschule habe die Schulleitung beschlossen, den Unterricht nach der zweiten Stunde zu beenden. Laut Dirk Dittmar vom Schulamt in Bebra sei es nicht möglich gewesen, zusätzliche Busse im Nahverkehr einzusetzen.

Nach Mitteilung des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) sind wegen des Sturms Ausfälle und Verspätungen im Personennahverkehr möglich. Fahrgästen, die heute unterwegs sind, empfiehlt der NVV, die Reisemöglichkeiten aktuell zu überprüfen. Möglich ist dies bei den Fahrplanauskünften im Internet unter www.nvv.de und www.bahn.de oder über Tel. 08 00/9 39 08 00.

Der Höhepunkt des Sturmtiefs Friederike wird im Werra-Meißner-Kreis für den Nachmittag erwartet. 

Forstexperten warnen davor, in den nächsten Tagen in den Wald zu gehen. Gründe sind das Sturmtief Friederike, das den Landkreis heute im Laufe des Tages erreicht, und die durchnässten Böden, die den Bäumen nicht den nötigen Halt geben. Im Wald besteht dann die sogenannte Windwurfgefahr besonders bei Fichten, sagt Matthias Dumm, Forstamtsleiter in Hessisch Lichtenau. Sie seien wegen ihrer flachen Wurzeln besonders empfindlich. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.