Engagiert für die Umwelt

Valentin-Traudt-Schüler erhalten Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises

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Alle sind Sieger: Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann (rechts) lobte alle zehn Gruppen, die einen Beitrag für den Umweltpreis eingereicht hatten. Fünf Beiträge teilten sich am Ende die ersten drei Plätze.

Werra-Meißner. Die Valentin-Traudt-Schule aus Großalmerode hat den ersten Platz beim Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises belegt.

Für den zweiten Platz hat sich die sechsköpfige Jury für die Berufsfachschule in Eschwege und die Ernst-Reuter-Schule in Neu-Eichenberg entschieden. Dritter wurde die Wanfrieder Außenstelle der Anne-Frank-Schule und die Familie Wieditz. Der Kreis hat den Umweltpreis zum 24. Mal vergeben.

1. Platz

500 Euro gingen an die Schüler der Valentin-Traudt-Schule, die zum ersten Mal eine sogenannte Klimamesse an ihrer Schule organisiert haben. Die Messe bestand aus vielen verschiedenen Schülerversuchen, sowie einer Verkostung regionaler Produkte. Die Messe selbst überzeugte durch ihre vielseitige Ausrichtung und den Mitmachaktionen. Von Schülervorträgen, Solarflugzeug-Bastelstationen über Schülerversuche zum Thema Klimawandel bis hin zu einer Verkostung mit regionalen Produkten und einer Quizrallye war für jeden Besucher ein spannendes Angebot dabei. „Die Schule hat die Aufgabe vorbildlich erfüllt und die gesamte Schulgemeinde in die Vorbereitung und Durchführung der Messe einbezogen“, lautete die Jury-Begründung.

2. Platz

Der zweite Platz wurde von zwei Schulen belegt, die jeweils ein Preisgeld von 400 Euro erhielten. Zum einen wurde die Berufsfachschule Eschwege im Schwerpunkt Mechatronik, mit ihrem Projekt „Fleisch und Klima“ ausgezeichnet. Sie produzierten ein Radiofeature zum Thema „Es geht um die Wurst! Unser Fleisch“. Zum anderen gewann die Ernst-Reuter-Schule aus Neu-Eichenberg mit ihrem Projekt „Energiespardetektive“. Seit Dezember wurden je zwei Viertklässler pro Pause eingeteilt, um Energieverschwendung aufzuspüren. Sie schließen bei Bedarf die Fenster, Türen oder löschen das Licht. Auch unnötig laufende Geräte werden abgeschaltet.

3. Platz

Die dritten Preise, in Höhe von jeweils 300 Euro gewannen die Außenstelle der Anne-Frank-Schule in Wanfried, für ihr Projekt verschiedener Nisthilfen in sieben Variationen. Während der Projektwoche holten sie sich Unterstützung bei dem Vogelexperten Bernd Hiddemann. Den anderen dritten Platz belegte die Familie Wieditz aus Datterode, die vom Heimatverein Datterode, Ringgau, für ihr Projekt, Nisthilfen für Schwalben nominiert wurden.

Anerkennungspreise

Alle anderen Teilnehmer erhielten Anerkennungspreise im Wert von 50 Euro. Nominiert waren auch die Adam-von-Trott Schule Sontra (Schulwald und Bäumen des Jahres), der Vogelschutzbeauftragte Sontra (Nisthilfen für den Schwarzstorch), die Beruflichen Schulen Witzenhausen (regionales Mehrwegsystem), die Valentin-Traudt-Schule (Müllsammeln an der Gelster) und das Pfarramt Bischhausen (Fledermausschutzprojekt).

Von Katharina Schwanz

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