VR-Bank und Bettina Maschke trennen sich

Einziges weibliches Vorstandsmitglied geht bei VR-Bank Werra-Meißner

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Da stand sie noch in der Mitte der Vorstandsmitglieder: Die VR-Bank und Bettina Maschke haben sich bereits zum Ende Februar getrennt. Damit gehören dem Vorstand nun noch Björn Henkel und Rolf Döring (von links) sowie Uwe Linnenkohl (rechts) an. Holger Willuhn verabschiedete sich wie geplant in die Altersteilzeit.

Bettina Maschke ist seit 1. März nicht mehr Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner. Das bestätigte das Geldinstitut erst am Donnerstagvormittag auf HNA-Anfrage.

Der Aufsichtsrat und Maschke hätten sich „im Nachgang zu den Verschmelzungsbeschlüssen“ der VR-Bank Werra-Meißner und der Volksbank Mitte im vorigen Jahr und „im Zuge eines notwendig gewordenen Umbaus im Vorstand“ auf eine Beendigung ihrer Vorstandstätigkeit zum 28. Februar geeinigt – „im besten Einvernehmen“, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Zu den Hinter- und Beweggründen wollte Vorstand Uwe Linnenkohl auf Nachfrage „keine Angaben machen“. 

Bettina Maschke geht: Keine Neubesetzung

Neu besetzt wird die Position Maschkes, für die keine offizielle Verabschiedung vorgesehen sei, laut Linnenkohl nicht. Im Fusionsvertrag sei die Absicht festgehalten worden, dass die verschmolzene Bank von drei Vorständen geführt wird. Diese „Zielgröße“, so Linnenkohl, sollte „spätestens bis 1. Januar 2021“ erreicht sein. Da Vorstandssprecher Holger Willuhn von der Volksbank Mitte – wie seit langem geplant – Ende Februar in die Passivphase der Altersteilzeit verabschiedet wurde, ist das Führungsgremium nun schon 22 Monate früher nur noch dreiköpfig.

Alter und Geschlecht hätten bei der Entscheidung keine Rolle gespielt, antwortete Linnenkohl auf die Frage, warum ausgerechnet das einzige weibliche Vorstandsmitglied jetzt schon geht. Und an „Spekulationen werde er sich nicht beteiligen, beugte er weiteren Nachfragen beispielsweise bezüglich eines Bauernopfers für die Fusion vor.

Bettina Maschke, die erst im Frühjahr 2017 zur VR-Bank kam, konnte bis Donnerstagmittag nicht für eine Stellungnahme erreicht werden. 

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