Projekt der Freiwilligenagentur Omnibus für Vereine und Initiativen

Ehrenamt im Werra-Meißner-Kreis fördern: Freiwilligenagentur entwickelt App

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Diskutierten über verschiedene Ideen zur Umsetzung der Ehrenamts-App: Christine Horn (von links), Timo Friedrich, Anna-Gertrud Sickmann, Jasmin Sieland, Lina Schräder, Matt hias Steube, Martin Lehmann und Kathrin Beyer.

Werra-Meißner. Das Ehrenamt in die digitale Welt bringen – das möchte die Freiwilligenagentur Omnibus für den Werra-Meißner-Kreis realisieren.

Am Mittwochabend stellten Kathrin Beyer und Christine Horn gemeinsam mit der Firma Conrat Websolutions (Eschwege) die ersten Ideen für eine Smartphone-App vor, die freiwilliges Engagement im Kreis fördern soll.

„Wir wollen damit die Möglichkeiten und Angebote, wie man sich ehrenamtlich bei uns engagieren kann, sichtbar machen. Ziel ist es dabei vor allem, auch Helfer für einmalige Aktionen zu finden“, so Kathrin Beyer. „Wenn man zum Beispiel Hilfe beim Kinderfest am Wochenende braucht, kann so ein erster Kontakt entstehen. Vereine werden sichtbarer, und vielleicht kann daraus sogar ein neues Mitglied werden“, fügt Christine Horn an. „Man sucht immer nur in seinem eigenen Dunstkreis nach Leuten. So könnte man Menschen darüber hinaus erreichen.“

In der App sollen Vereine, Initiativen, gemeinnützige Einrichtungen, Städte und Kommunen, Kirchengemeinden und Schulen Angebote einstellen können, auf die sich dann Benutzer melden können, wenn sie Interesse haben, mitzuarbeiten. „Wir wollen damit Kurzzeit-Engagements vermitteln, aber auch Langzeit-Engagements darstellen und Veranstaltungen im Kontext des Ehrenamts vorstellen“, erklärt Kathrin Beyer.

Prototyp bis Ende 2019 fertig 

Um kommerzielle Veranstaltungen zu bewerben oder dafür Helfer zu suchen, ist die App nicht gedacht. Sie soll auch als digitale Öffentlichkeitsarbeit gesehen werden und die Gemeinschaft und das Miteinander im Kreis fördern. „Sie soll die Beziehungen im Kleinen stärken und die Region stärker miteinander vernetzen“, so Christine Horn.

Ein Prototyp der App soll bis Ende des Jahres durch die Firma Conrat Websolutions erstellt werden. Anschließend wollen die Akteure darüber beraten, ob die App realisiert werden soll oder nicht. „Wenn sich die Bürger dafür aussprechen, würden wir uns um Fördermittel kümmern, damit sie dann vielleicht in der zweiten Hälfte von 2020 an den Start gehen kann“, so die Mitarbeiterinnen von Omnibus.

Zusammen mit den anwesenden Vereinsmitgliedern diskutierte man am Abend dann noch verschiedene Punkte. Dazu gehörten, wie die App nach Auslaufen der Förderung finanziert werden soll, oder ab welchem Mindestalter man Helfer suchen kann.  

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