Friederike brachte Orkanböen

Sturmtief im Werra-Meißner-Kreis: Schulausfälle, Strom und Mobilfunk eingeschränkt

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Sturmschaden: Auch in Witzenhausen warf Orkan Friederike etliche Bäume um. Einer stürzte folgenschwer auf mehrere Fahrzeuge auf einem Parkplatz an der Eichsfelder Straße. Ein Auto erwischte es schwer, unter anderem wurde die Heckscheibe zertrümmert.

Werra-Meißner. Orkan Friederike hat am Donnerstagnachmittag für Chaos im Werra-Meißner-Kreis gesorgt. Teilweise für Stunden war der Strom weg, Mobilfunk- und Internetnetze fielen aus, Schulen wurden geschlossen

Die Feuerwehren im Kreisgebiet rückten zu über 150 Einsätzen aus. Hauptsächlich mussten umgestürzte Bäume von Straßen beseitigt und Dachziegeln auf Dächern gesichert werden. Einige Nebenstraßen waren gesperrt. Auch Verkehrsschilder wurden umgeknickt, Baustellensicherungen umgepustet und viele Gegenstände vom Müllsack bis zum Trampolin durch die Luft gewirbelt. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Am schlimmsten traf es nach einer ersten Übersicht den Besitzer eines Autos auf einem Parkplatz an der Eichsfelder Straße in Witzenhausen, als ein Baum darauf stürzte. An einem Haus an der Feldstraße in Witzenhausen brach ein Gerüst teilweise zusammen.

Den Verkehr blockierende Bäume wurden beispielsweise von der B 451 im Gelstertal und der B 80 nahe Gertenbach beiseitegeschafft. Im Raum Hessisch Lichtenau traf es vor allem die Strecken von Hessisch Lichtenau nach Günsterode und nach Friedrichsbrück sowie die Straßen zwischen Friedrichsbrück und Helsa, die alle zeitweilig gesperrt waren.

Ursache für den Stromausfall ab 13.15 Uhr war nach Auskunft der Stadtwerke Eschwege ein Defekt an verschiedenen deutschlandweiten 110-kV-Leitungen. Zwischen Hessisch Lichtenau, Neu-Eichenberg, Eschwege und Sontra blieb alles dunkel, am längsten in Witzenhausen und Wanfried, wo es bis zum Abend zum Teil keinen Strom gab. Die Stromversorgung in den Kliniken wurde zwischenzeitlich von Notstromaggregaten übernommen.

Stromausfall und viele Sturmschäden in und um Witzenhausen

Stromausfall und viele Sturmschäden
 © Demmer, Forbert, Steensen, Skupio, Brinkhoff
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Ursprünglicher Artikel:

In weiten Teilen des Werra-Meißner-Kreises ist gegen Mittag das Strom- und das Mobilfunknetz gestört. In der Kreisstadt Eschwege haben zahlreiche Geschäfte geschlossen, weil ohne Strom die Kassensysteme nicht funktionieren.

Betroffen ist eine deutschlandweite 110-kV-Leitung nördlich von Waldkappel. Das Umspannwerk in Waldkappel ist nicht betroffen, ab da in Richtung Süden funktioniert der Strom. Wann das Stromnetz im restlichen Teil des Kreises wieder funktioniert, ist nach Angaben der Stadtwerke Eschwege bislang unklar. 

Die Stromversorgung am Klinikum in Eschwege wurde inzwischen von einem Notstromaggregat auf das Umspannwerk Waldkappel umgeleitet.

55 Einsätze der Feuerwehr bis 14.15 Uhr

Seit 13 Uhr sind die Feuerwehren im Kreis verstärkt im Einsatz. Bis 14.15 Uhr wurden bereits 55 Einsätze gezählt, berichtet Kreisbrandinspektor Christian Sasse. Hauptsächlich habe es sich dabei um umgestürzte Bäume und gesperrte Straßen gehandelt. Er rät, Nebenstrecken zu meiden und auf den Bundesstraßen zu bleiben. 

Heute geschlossen: Die Grundschule in Hessisch Lichtenau

Die Feuerwehr Sontra hat kurzfristig einen Krisenstab in der Feuerwache Sontra-Mitte eingerichtet. Wer Hilfe benötigt kann sich direkt dorthin begeben oder anrufen unter Tel. 05653/5441. 

Einige Schulen im Kreis haben geschlossen

Die Grundschule und die Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau sowie die Paul-Moor-Schule in Reichensachsen und die F rau-Holle-Schule in Meißner-Abterode wurden am Donnerstag wegen der Warnung vor Sturm Friederike geschlossen.

Am Donnerstagmorgen habe man beschlossen, die Schule nach der vierten Unterrichtsstunde zu beenden,  sagt Schulleiterin Katrin Seyfarth. Alle Eltern seien daraufhin informiert worden, die ihre Kinder daraufhin abholten oder mit zu Freunden schickten. "Es ist uns wichtig, dass die Kinder sicher zu Hause sind, wenn es richtig stürmisch sind", begründet sie diesen Schritt. 

Auch in der Paul-Moor-Schule in Reichensachsen habe man den Unterricht um halb eins beendet; normalerweise geht der bis um kurz vor 15 Uhr. Damit kein Kind in den Bus gesetzt und nach Hause gebracht wird, obwohl wenn niemand zuhause ist, wurde vorab das vorab telefonisch geklärt. 

Über die mögliche Schließung habe sie die Eltern bereits am Mittwoch informiert, teilt Stefanie Baierl, Leiterin derHessisch Lichtenauer Grundschule, mit. Da es sich bei den Schülern vor allem um Jungen und Mädchen aus der Kernstadt handelt, musste kein gesonderter Busverkehr eingesetzt werden. Manche der Kinder, die den Schulbus nutzen, wurden laut Baierl von ihren Eltern abgeholt, die restlichen Schüler werden bis 16 Uhr in zwei Gruppen in der Schule betreut.

Betreut werden auch die Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule, die nicht mit Straßenbahn oder Linienbussen nach Hause kommen. Sie bleiben in der Schule, bis die ersten regulären Schulbusse fahren, berichtet stellvertretender Schulleiter Erhard Pfaffenbach. Aufgrund der Sturmwarnung, Anfragen von Eltern und der Entscheidung der Grundschule habe die Schulleitung beschlossen, den Unterricht nach der zweiten Stunde zu beenden. Laut Dirk Dittmar vom Schulamt in Bebra sei es nicht möglich gewesen, zusätzliche Busse im Nahverkehr einzusetzen.

An der Kleeblattschule Reichensachsen fallen die Nachmittags-AGs wegen des Sturmes aus. Dort war am Mittag ein Baum auf dem  Schulhof umgestürzt. Die Betreuung sei aber gewährleistet, heißt es seitens der Schule.

In derRegenbogenschule Sontra sind Dachziegel heruntergestürzt, die Schule wurde ebenfalls gegen Mittag geschlossen. Auch die Grundschule in Wanfried sowie die Brüder-Grimm-Schule Eschwege haben nach der sechsten Stunde die Schüler nach Hause geschickt.

Deutliche Einschränkungen im Nahverkehr

Der ist in seiner Gesamtheit ebenfalls vom Sturmtief betroffen: Der nordhessische Verkehrsverbund (NVV) weist darauf hin, dass es im Laufe des Donnerstags zu deutlichen Einschränkungen im gesamten öffentlichen Nahverkehr kommen kann. Reiseverbindungen sollten deshalb vor dem Fahrtantritt überprüft werden. Dafür stehen die Auskünfte im Internet unter www.nvv.de oder www.bahn.de zur Verfügung. Auch über die Telefonhotline 0800/9390800 (gebührenfrei) gibt es Informationen. 

Hier halten wir Sie über die aktuelle Entwicklung des Sturmtiefs in der Region auf dem Laufenden.

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